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Mo, 15. Juni 2015, 12:44

Software::Distributionen::Debian

Zu Luft, zu Wasser und zur See: Parrot bringt neue Minidrohnen

Der französische Drohnenhersteller Parrot bringt im Juli neue Minidrohnen auf den Markt. Neben neuen Fliegern und Hüpfern befindet sich darunter auch ein Modell, das als Wasserfahrzeug genutzt werden kann.

Parrot Hydrofoil: Wasserfahrzeug mit Propellerantrieb

Parrot

Parrot Hydrofoil: Wasserfahrzeug mit Propellerantrieb

Mit der Hydrofoil Drone erobern die kleinen Parrot-Drohnen neue Elemente. Das Wasserfahrzeug nutzt die ebenfalls neue »Airborne«-Drohne, einen Flieger, als Antrieb. Diese wird Parrot in den Varianten »Cargo« und »Night« anbieten. Beide wiegen 54 Gramm und werden mittels Smartphone oder Tablet mit Bluetooth und Parrots FreeFlight 3-App gesteuert. Die Flieger sind mit Beschleunigungsmesser, Gyrometer, Ultraschallsensor für die Höhenmessung bis zu vier Meter und einer Kamera für die Geschwindigkeitsmessung ausgestattet. Die Kameras kann Schnappschüsse in VGA-Qualität (640 x 480 Pixel) aufnehmen und auf einem 1 GB fassenden Speichermedium ablegen. Mit einer Akkuladung kann die Drohne etwa sieben Minuten in der Luft bleiben, der Ladevorgang dauert ungefähr 25 Minuten.

Das Night-Modell kommt mit LEDs, die unter anderem Morsesignale blinken können. Die Cargo-Drohne kann kleine, leichte Lasten transportieren. Beide Modelle haben bereits einige Flugmanöver wie Loopings oder Saltos einprogrammiert. Die Fluggeschwindigkeit beträgt etwa 18 km/h. Die Preise liegen bei 99 Euro für die Airborne Cargo und 129 Euro für die Airborne Night. Die Hydrofoil-Drohne für 169 Euro kann maximal sieben Minuten mit Geschwindigkeiten bis zu 10 km/h durch das Wasser pflügen, ehe der Akku wieder an die Ladestation muss. Im Preis ist eine minimal schwerere Airborne enthalten, die auf den Katamaran-ähnlichen Schiffskörper gesteckt wird. Airborne und Hydrofoil können maximal 20 Meter von ihrem Piloten entfernt sein.

Neben den Fliegern und Schwimmern hat Parrot auch mehrere neue Hüpfdrohnen entwickelt. Diese haben wie der im letzten Jahr Jahr auf den Markt gebrachte Jumping Sumo zwei Räder, die sich einfach austauschen lassen. Sie sind mit Front-Kamera, Lautsprecher und Mikrofon ausgestattet und erlauben so Unterhaltungen über längere Distanzen. Die Jumping-Drohnen können etwa 75 cm bis 80 cm hoch springen. Sie werden in einem Umkreis von bis zu 50 Meter via WiFi (2.4 GHz oder 5 GHz) kontrolliert und können Videos ihrer Aktionen auf einer 4 GB fassenden Speicherkarte festhalten. Auch hier gibt es verschiedene Varianten. Die Jumping-Night-Drohne bringt es auf Geschwindigkeiten um die 7 km/h und ist wie ihr Airborne-Pendant mit LEDs bestückt, die auch Morsenachrichten in die Nacht senden können. Die Jumping-Race-Drohne ist mit 13 km/h fast doppelt so schnell. Beide Modelle können mit einer Akkuladung etwa 20 Minuten lang unterwegs sein und kosten 199 Euro.

Sämtliche neue Minidrohnen sollen im Juli auf den europäischen Markt kommen und werden in verschiedenen Farben erhältlich sein.

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