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Do, 25. Juni 2015, 15:02

Hardware::Mobilsysteme

Meizu MX4 mit Ubuntu ab heute in Europa verfügbar

Canonical und der chinesische Mobilgerätehersteller Meizu präsentieren mit dem »Meizu MX4 Ubuntu-Edition« ein weiteres Smartphone mit Ubuntu Phone anstatt Android

Meizu MX4 Ubuntu Edition

Canonical

Meizu MX4 Ubuntu Edition

Im Vergleich mit dem im Februar veröffentlichten BQ Aquaris E4.5 weist das Meizu MX4 Ubuntu-Edition eine gehobenere Hardwareausstattung auf. Das Smartphone mit der eher ausgefallenen Diagonale von 5,36 Zoll, dessen Display mit einer Auflösung von 1.152 x 1.920 Bildpunkten von Corning Gorilla Glass 3 geschützt wird, ist mit dem System-on-a-Chip MediaTek MT6595 mit acht Kernen ausgestattet. Dabei handelt es sich um vier Cortex-A17-Kerne mit einem maximalen Takt von 2,2 GHz und zusätzlich vier Cortex-A7-Kernen mit maximal 1,7 GHz. Die verbaute GPU ist eine PowerVR G6200, die 600 MHz leisten kann.

Die Größe des als Dual-Channel angebundenen Hauptspeichers beträgt 2 GB. Die weitere Ausstattung umfasst eine Hauptkamera mit 20,7 Megapixel, die mit einem Sensor von Sony ausgestattet ist und eine vordere Kamera mit zwei Megapixel und Videoaufnahme in HD. Die 16 GB interner Speicher sind nicht erweiterbar, der fest verbaute Akku leistet 3.200 mAh. WLAN funktioniert nach Standard 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth ist in Version 4 als »Low Energy«-Ausführung mit an Bord. Zur globalen Ortsbestimmung kommen A-GPS und GLONASS zum Einsatz. Der Preis für das Meizu MX4 Ubuntu-Edition beläuft sich in Europa auf 299 Euro.

Die heutige Verfügbarkeit des Telefons bedeutet aber nicht, dass man es sofort bestellen kann. Auf der Webseite von Meizu muss der potenzielle Käufer sich eine Einladung zum Kauf an einer digitalen Origami-Wand erspielen und erhält dabei Informationen über Meizu und das MX4. Wie viele Einladungen es pro Tag geben wird, wurde nicht bekannt gegeben. Wenn es am ersten Tag nicht klappt, wird der Interessent auf den nächsten Tag vertröstet. Das Smartphone kann bei Erfolg an der Spielwand in Gold und Silber geordert werden.

Canonical sieht die Scopes bei Ubuntu Touch als Verkaufsargument für das MX4. Scopes sind displayfüllende Seiten, die den Anwender situationsbezogen und ortsabhängig mit Informationen versorgen, ohne dass dieser vorher eine App öffnen muss. Die dargebotenen Inhalte sind eine Mischung aus lokalen Informationen auf dem Gerät sowie aktuellen Infos aus dem Internet. So bietet etwa ein Musik-Scope die auf dem Gerät befindliche Musik ebenso an wie Musik auf SoundCloud oder GrooveShark und YouTube, in deren jeweilige Apps von dort verzweigt werden kann.

Ubuntu-Sponsor Canonical will mit dem MX4 Ubuntu Edition nach eigener Aussage Enthusiasten und Entwickler ansprechen. Vermutlich will Canonical die Realisierung des Konvergenzgedankens als weiteres Zugpferd abwarten, bevor breitere Käuferschichten angesprochen werden sollen.

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