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Mi, 1. Juli 2015, 11:00

Gemeinschaft::Organisationen

Linux Foundation gründet R-Konsortium

Die freie Programmierumgebung für statistische Analysen R wird zu einem Zusammenarbeitsprojekt unter der Linux Foundation. Das neu gegründete R-Konsortium, in dem auch die R Foundation Mitglied ist, will die Zusammenarbeit innerhalb der großen R-Gemeinschaft fördern.

Linux Foundation

Immer mehr Projekte vertrauen auf die Expertise der Linux Foundation, Infrastruktur für Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel bereitzustellen. Jetzt ist auch R, eine freie Programmiersprache und -umgebung für statistische Analysen und Grafiken, unter das Dach der Linux Foundation gezogen. R ist das GNU-Pendant zu dem kommerziellen S, das John Chambers und andere an den Bell Laboratories entwickelt haben. Durch seine speziellen statistischen und grafischen Funktionen bietet sich R für mathematisch-wissenschaftliche Auswertungen und Analysen an und ist unter Forschern und Akademikern das Werkzeug der Wahl. Zahlreiche Entwickler tragen mit zusätzlichen Werkzeugen, darunter grafischen Oberflächen, und Software-Modulen, die im Comprehensive R Archive Network (CRAN) bereitgestellt werden, zu R bei.

R ist ein offizielles GNU-Projekt und wird von der in Österreich eingetragenen R Foundation verwaltet, der auch John Chambers angehört. Um Ideen, Erkenntnisse und Entwicklungen in R noch besser verbreiten zu können, hat die R Foundation jetzt zusammen mit einigen Unternehmen das R Consortium gegründet. Das R-Konsortium wird von der Linux Foundation beherbergt, die als Industriekonsortium zur Förderung der Zusammenarbeit an Linux und mittlerweile zahlreichen anderen freien Projekten eine herstellerneutrale Plattform anbieten kann. Das R-Konsortium ist auf der Webseite der Zusammenarbeitsprojekte der Linux Foundation noch nicht aufgeführt, es ist somit mindestens das 18. Projekt, das die von zahlreichen Unternehmen finanzierte Infrastruktur der Linux Foundation in Anspruch nimmt.

Dem R-Konsortium gehören als Platin-Mitglieder Microsoft und RStudio an. TIBCO Software ist Mitglied auf der Gold-Stufe. Silber-Mitglieder sind Alteryx, Google, HP, Mango Solutions, Ketchum Trading und Oracle. Das R-Konsortium wird ein »Infrastruktur-Leitungsgremium« einsetzen, um bei technischen Entscheidungen zu beraten und Arbeitsgruppen zu bilden.

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