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Fr, 17. Juli 2015, 13:31

Gesellschaft::Politik/Recht

Open Document Format 1.2 jetzt ISO-Standard

Der ISO/IEC-Standard 26300, der das Open Document Format (ODF) beschreibt, wurde aktualisiert und legt nun den Umfang von Version 1.2 von ODF fest.

The Document Foundation

Open Document Format (ODF) ist das native Dateiformat von OpenOffice und LibreOffice und wird auch von vielen anderen Programmen verstanden. Es war ein großer Triumph für freie Software und freie Daten, dass das Format in der damaligen Version 1.0 von den internationalen Standardisierungsorganisationen ISO und IEC Ende 2006 nach mehr als eineinhalb Jahren Bearbeitung zum offiziellen Standard ernannt wurde. Schon 2005 hatte OASIS dieselbe Version zum offiziellen OASIS-Standard erklärt, gefolgt 2007 von ODF Version 1.1. OASIS (Organization for the Advancement of Structured Information Standards) ist eine weltweite, nicht gewinnorientierte Organisation, die »E-Business-Standards« definiert und von mehreren hundert Mitgliedsorganisationen getragen wird.

Inzwischen ist aber längst ODF 1.2 OASIS-Standard (seit September 2011). Nachdem diese Version 2014 bei der ISO/IEC eingereicht wurde, wurde sie jetzt nach einer Mitteilung der Document Foundation als neue Version 26300-2015 des Standards publiziert. Der Standard besteht aus drei Teilen, die frei von der ISO-Webseite heruntergeladen werden können. Teil 1 enthält das verwendete Schema, Teil 2 die Formeldefinition und Teil 3 definiert die Pakete. Der Standard ist auch als Download bei OASIS verfügbar.

Laut Document Foundation, der Stiftung, die die Entwicklung von LibreOffice fördert, ist ODF 1.2 das native Dateiformat der aktuellen Versionen von LibreOffice und wird von allen führenden Office-Suiten sowie vielen anderen Programmen unterstützt. Zahlreiche Regierungen haben das Format zu ihrem Standardformat erklärt, darunter die von Großbritannien, Frankreich, die EU und Brasilien.

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