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Mi, 22. Juli 2015, 12:46

Software::Cloud

Cloud Native Computing Foundation soll Container-Technologien zusammenbringen

Die Linux Foundation hat die Gründung der Cloud Native Computing Foundation angekündigt. Google wird sein Container-Verwaltungsframework Kubernetes in die neue Organisation einbringen.

Linux Foundation

Eine lange Reihe von Unternehmen, die an Container-Technologien arbeiten, haben unter dem Dach der Linux Foundation, die die Infrastruktur für Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel bereitstellt, die Cloud Native Computing Foundation gegründet. Die neue Organisation hat das Ziel, den Stand der Technik für native Anwendungen und Dienste in der Cloud voranzubringen. Dabei sollen vorhandene und noch zu entwickelnde Open-Source-Technologien optimal genutzt werden. Was die Foundation als »native« Cloud-Anwendungen und Dienste bezeichnet, bedeutet die Verpackung dieser Anwendungen und Dienste in Container.

Die Gründungsmitglieder der Cloud Native Computing Foundation sind AT&T, Box, Cisco, Cloud Foundry Foundation, CoreOS, Cycle Computing, Docker, eBay, Goldman Sachs, Google, Huawei, IBM, Intel, Joyent, Kismatic, Mesosphere, Red Hat, Switch Supernap, Twitter, Univa, VMware und Weaveworks. Andere Organisationen können ebenfalls noch als Gründungsmitglieder beitreten, während die Vereinigung ihre Leitungsstrukturen einrichtet.

Die Cloud Native Computing Foundation wird von der Linux Foundation beherbergt, die als Industriekonsortium zur Förderung der Zusammenarbeit an Linux und mittlerweile zahlreichen anderen freien Projekten eine herstellerneutrale Plattform anbieten kann. Die Cloud Native Computing Foundation ist das 20. Zusammenarbeitsprojekt der Linux Foundation, zu denen auch das nahe verwandte Open Container Project gehört. Ein anderes Zusammenarbeitsprojekt, die Cloud Foundry Foundation, ist selbst Gründungsmitglied der Cloud Native Computing Foundation.

Die neue Organisation will eine neue Zusammenstellung von gemeinsamen Container-Technologien entwickeln, die die besten Technologien darstellen und den höchsten Nutzen für die Anwender liefern sollen. Für Entwickler soll die Arbeit einfacher werden, Code soll sich leichter wiederverwenden lassen, die Effizienz der Container soll gesteigert werden, die Kosten sollen gesenkt und die Wartbarkeit der Anwendungen erhöht werden. Programmierschnittstellen und Standards sollen entwickelt werden. Zur Definition einer Anwendungs-Infrastruktur wird eine Zusammenarbeit mit der jüngst angekündigten Open Container Initiative für ein gemeinsames Container-Image-Format angestrebt. Zur Erfüllung dieser Ziele steuert Google sein Container-Verwaltungsframework Kubernetes bei.

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