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Fr, 24. Juli 2015, 12:54

Software::Desktop::Gnome

Richtlinien für Gnome-Benutzerschnittstelle aktualisiert

Das Gnome-Projekt hat seine Richtlinien, wie die Benutzerschnittstelle von Anwendungen aussehen sollte, in einer neuen Fassung veröffentlicht.

Gnome 3 Human Interface Guidelines

Gnome

Gnome 3 Human Interface Guidelines

Schon Gnome 2 besaß Richtlinien für die Gestaltung der Benutzerschnittstelle. Das Dokument nannte sich »Gnome 2 Human Interface Guidelines« (Gnome 2 HIG) und ist auch heute noch verfügbar. Es sollte für das Mate-Projekt, die Weiterentwicklung des gestoppten Gnome 2-Zweiges, nach wie vor von Interesse sein. Das ausführliche Dokument steht in mehreren Sprachen, auch in Deutsch, zur Verfügung.

Obwohl Gnome 3 bereits seit mehr als vier Jahren existiert, fand die überfällige Anpassung der Richtlinien erst vor einem knappen Jahr statt. Diese Neuauflage, die von Allan Day verfasst wurde, stellte eine komplette Umstrukturierung dar. Sie ist laut Day im Wesentlichen eine Sammlung von Entwurfsmustern, und diese Sammlung ist darauf ausgelegt, im Lauf der Zeit zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Auf diese Weise sollen die HIG immer aktuell gehalten werden und der neuesten Praxis beim Entwurf von Bedienoberflächen entsprechen.

Ein Jahr später liegt nun eine überarbeitete Fassung vor. In seinem Blog erläutert Allan Day die Neuerungen in den Gnome 3-Richtlinien. Er selbst war der wiederum der maßgebliche Autor der letzten Änderungen. Wie erhofft war die neue Struktur nützlich, um Erweiterungen vorzunehmen. So bieten die neuen HIG eine größere Zahl von Entwurfsmustern als bisher. Die Erweiterungen resultieren direkt aus den im letzten Jahr gemachten Erfahrungen.

Weitere Änderungen in der neuen Ausgabe der HIG sind eine kompaktere Einführung, eine bessere Übersicht sowie verbesserte Übersichtsseiten für die Entwurfsmuster und Bedienelemente. Links wurden hinzugefügt, die direkt aus die beschriebenen Komponenten in der GTK+-API-Referenz verweisen. Darüber hinaus wurden einige Fehler korrigiert, ein Prozess, der auch die weitere Aktualisierung des Dokuments begleiten wird.

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