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Mo, 3. August 2015, 13:15

Gesellschaft::Politik/Recht

Mozilla kritisiert Änderung der Browser-Auswahl in Windows 10

Microsoft verweigert in Windows 10 den Benutzern die freie Wahl des Webbrowsers und überschreibt die vorhandene Auswahl ungefragt und mit jeder Aktualisierung erneut, kritisiert Mozilla.

Mozilla

Zahllose Nutzer haben bisher auch unter MS Windows eine bewusste Entscheidung für mehr Softwarefreiheit sowie ein offenes und freies Web getroffen, Firefox installiert und den Webbrowser von Mozilla zur Standardeinstellung gemacht. Falls diese Benutzer auf MS Windows 10 aktualisieren, wird jedoch ungefragt ein proprietärer Browser installiert und zum Standard gemacht. Mehr noch: Es gibt keine einfache Möglichkeit, einen anderen Browser als Standard auszuwählen, und wer es trotzdem hinbekommt, bei dem werden die Einstellungen mit jedem Update wieder überschrieben. Es ist möglich, dieses Verhalten zu ändern, Firefox zu seinem Standardbrowser zu machen und das auch permanent beizubehalten. Wie das geht, ist aber weder offensichtlich, noch ist es für normale Anwender einfach.

Mozilla zeigt sich schwer enttäuscht über diese Änderung, die die früheren Konzessionen von Microsoft zur freien Browser-Wahl, die durch Kartellprozesse in der Europäischen Union erzwungen wurden, rückgängig macht. In einem offenen Brief an den MS-Geschäftsführer legt der Mozilla-Geschäftsführer Chris Beard dar, dass entsprechende Gespräche mit Microsoft im Vorfeld der Windows 10-Veröffentlichung ohne Ergebnis geblieben waren.

Für Anwender, die bereits auf MS Windows 10 umgestellt haben, hat Mozilla Anleitungen in der Wissensbasis zu Firefox sowie ein Video-Tutorial auf Youtube veröffentlicht, in denen gezeigt wird, wie man Firefox zu seinem Standardbrowser machen kann und diese Einstellung auch permanent beibehält.

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