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Mo, 10. August 2015, 09:14

Software::Grafik

Digikam 4.12 korrigiert zahlreiche Fehler

Die Digikam-Entwickler haben Version 4.12 der freien Fotoverwaltungssoftware fertiggestellt. Während sich die aktuelle Freigabe von Digikam ausschließlich auf die Korrektur von Fehlern konzentriert, passen die Entwickler im Hintergrund die Anwendung an die neue Generation der KDE Frameworks an.

Digikam 4.12

digiKam

Digikam 4.12

Digikam ist einer der beliebtesten Bildverwalter für KDE unter Linux. Seit digiKam 1.0, so die Eigenschreibweise, kurz vor Weihnachten 2009 freigegeben wurde, wird die Applikation in einem Tempo entwickelt, das zweifelsohne beeindruckend ist. Dementsprechend fällt auch der Funktionsumfang aus. Abgesehen von fortgeschrittenen Bildeditierfunktionen findet sich mittlerweile kaum noch ein Bereich, die Digikam nicht ausfüllen kann. Funktionen wie HDR, Geotagging, Panorama, eine Gesichtserkennung, ausgefeilte Taggingfunktionen und eine ausgefeilte Bildverwaltung sind nur die herausragendsten Eigenschaften der Anwendung.

Mit der Freigabe von Digikam 4.12 haben die Entwickler zwar keine neuen Funktionen hinzugefügt, dafür aber die Programme von zahlreichen Problemen befreit. Unter anderem hat das Team über 145 Fehlermeldungen geschlossen, darunter auch diverse Abstürze oder Fehler bei der Bearbeitung von Bildern, die bis hin zu korrumpierten Daten führen konnten. Eine Liste aller gefundenen Fehler kann dem Bugzilla entnommen werden.

DigiKam 4.12 liegt im Quelltext vor. Das Tar-Archiv kann von der Seite des Projektes heruntergeladen werden. Neben Linux unterstützt die Anwendung auch weitere Betriebssysteme, darunter auch Mac OS X und MS Windows.

Unterdessen konzentriert sich die Entwicklung von Digikam weiter auf die Portierung auf die neue Generation der KDE Frameworks. So sollen neben der eigentlichen Arbeit der Portierung auch diverse Subsysteme an die neue Version der Bibliotheken angepasst werden. Unter anderem planen die Entwickler im Zuge zweier »Google Summer of Code«-Projekte, die Datenbank-KIO-slaves als Qt5-Versionen zu erstellen und die KIPI-Import/Export-Plugins zu verbessern. Alle Projekte sollen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden.

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