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Mo, 17. August 2015, 11:04

Hardware::Platinencomputer

ODROID-C1+ löst löst C1 ab

Das in Sübkorea ansässige Unternehmen Hardkernel Co., Ltd. hat mit dem ODROID-C1+ den Nachfolger des ODROID-C1 vorgestellt. Der C1 ist preislich wie der beliebte Raspberry Pi angesiedelt. Der C1+ kostet geringfügig mehr und wurde in verschiedenen Punkten verbessert.

ODROID-C1+

Hardkernel

ODROID-C1+

Wie der C1 rechnet auch der ODROID-C1+ mit einem Amlogic ARM Cortex-A5-Prozessor S805, der über vier mit 1,5 GHz getaktete Kerne verfügt. Um die Grafikausgabe kümmert sich eine Mali-450-MP2-GPU, die unter Linux und Android OpenGL ES 2.0 und 1.1 unterstützt. Der Arbeitsspeicher fasst 1 GB. Hardkernel hat auf der 56 x 85 mm messenden Platine eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, vier USB-2.0-Ports, einen Infrarot-Empfänger und vier Status-LEDs untergebracht. Massenspeicher können via USB, SD-Karte oder eine eMMC-Schnittstelle mit dem ODROID-C1+ zusammengebracht werden. Booten kann die Platine von SD-Karten und eMMC-Speichergeräten. Es gibt einen Pin-Header mit 40 GPIO-Pins. Diese sind nicht kompatibel zum Pin-Header des RPi. Die Hardkernel-Entwickler haben die WiringPi-Bibliothek für C/C++ und Python auf den C1+ portiert, so dass sich einzelne GPIO-Pins ähnlich einfach ansprechen lassen. Darüber hinaus sind auf dem Board ein Anschluss für RTC-Backup-Batterien und ein serieller Konsolenport verbaut.

Neu hinzugekommen sind ein gewöhnlicher Type-A HDMI-Anschluss, ein bereits verbauter Kühlkörper für Prozessor und Arbeitsspeicher und ein I2S-Bus mit sieben Pins, über den Anwender den ODROID-C1+ mit zusätzlichen HiFi-Audio-Boards bestücken können. Ebenfalls neu sind eine CEC-Funktion, mit der eine RTC-Backup-Batterie nicht mehr nötig sein soll. Der C1+ kann über einen USB-OTG-Port oder eine Hohlsteckerkupplung mit Energie versorgt werden. Ferner verbesserten die Hardkernel-Ingenieure die SD-Karten-Kompatibilität des kleinen Einplatinenrechners. Der C1+ passt nicht in Gehäuse des C1.

Zu den unterstützten Betriebssystemen zählen unter anderem die Linux-Distributionen Ubuntu, Android, Fedora, ArchLinux, Debian und OpenELEC sowie Android. Der ODROID-C1+ schlägt mit 37 USD (ca. 33,30 Euro) zzgl. Versandkosten zu Buche.

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