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Di, 18. August 2015, 09:07

Gemeinschaft::Organisationen

Linux Foundation gibt Gründung des Open Mainframe Project bekannt

Das jetzt auf der LinuxCon in Seattle vorgestellte »Open Mainframe Project« soll helfen, Linux auf Mainframes weiter zu etablieren und eine Gemeinschaft zu begründen, die die Entwicklung in diesem Bereich vorantreibt.

Linux Foundation

Als Gründungsmitglieder der neuen Initiative, die als kollaboratives Projekt unter dem Dach der Linux Foundation fungiert, sind unter anderem IBM, SUSE, ADP, CA Technologies, BMC, Compuware, LC3, RSM Partners und Vicom Infinity zu nennen. Auch einige Institutionen haben sich dem Projekt angeschlossen, so das Marist College, die University of Bedfordshire und das Center for Information Assurance and Cybersecurity an der University of Washington.

In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach Mainframes aufgrund von Virtualisierung und Cloud-Computing, Big Data und mobiler Datenverarbeitung drastisch zugenommen. Linux ist in diesen Bereichen führend und hat somit auch auf Mainframes eine kritische Masse erreicht, die es für Hersteller, Institutionen und Unternehmen notwendig erscheinen lässt, eine neutrale Plattform einzurichten, auf der Entwicklung und Innovation für Linux auf Großrechnern gefördert wird, so die Linux Foundation in ihrer Ankündigung. Hauptziel ist die Zusammenarbeit der verschiedenen Ebenen von Herstellern, Unternehmen und dem akademischem Bereich zur Entwicklung neuer Software und Werkzeugen in einem neutralen Rahmen. Zudem soll der Talentpool im Bereich Mainframes um Linux-Experten erweitert werden.

Erst gestern hatte IBM zwei neue Mainframes mit Linux angekündigt, die unter dem Namen LinuxOne vermarktet werden und in diesem Bereich ein neues Vergütungskonzept einführen. Dabei steht der Mainframe im Unternehmen, gezahlt wird auf monatlicher Basis aber nur die Zeit, in der der Rechner effektiv benutzt wurde. IBM hofft, die relativ hohen Einstiegskosten in die Sphären der Großrechner damit für Unternehmen erträglicher zu machen. Für die Reihe LinuxOne hat sich IBM Canonical ins Boot geholt, die neuen Mainframes sollen mit Ubuntu laufen. IBM vertreibt bereits seit 15 Jahren Großrechner mit verschiedenen Linux-Derivaten.

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