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Mi, 9. September 2015, 10:47

Software::Büro

Britische Regierung veröffentlicht ODF-Leitfaden

Nachdem die britische Staatsmacht im letzten Herbst das Open Document Format (ODF) für editierbare Dokumente verbindlich für Regierung und Verwaltung eingeführt hat, folgt aus dem Büro des Kabinetts nun ein ausführlicher ODF-Leitfaden.

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Das Papier enthält. wie Joinup berichtet, Empfehlungen und Richtlinien zum Umgang mit ODF-Dokumenten. Liam Maxwell, der Chief Information Officer (CIO) der britischen Regierung nennt das Papier ein gutes Stück Arbeit. Die Regierung schreibt in ihrer Ankündigung, der Leitfaden vermittle »neben einer generellen Einführung in den Standard auch weiterführende Informationen für die CTOs der Regierung und die Beamten des Beschaffungswesens«.

Die Regierung erklärt auf der Webseite, ODF in Version 1.2 sei zum Standard der Regierung gemacht worden, weil es mit einer großen Bandbreite an Software kompatibel ist und weil es eine verlässliche Langzeitlösung für den Zugang und die Archivierung von Informationen darstellt. ODF ist seit 2005 ein internationaler Standard für editierbare Dokumente. Fast alle Betriebssysteme für Desktops, Laptops, Tablets und Smartphones unterstützen den Standard.

Die verbindliche Umstellung auf ODF für Regierung und Verwaltung wurde im Juli 2014 bekannt gegeben. Mit der Umstellung auf ODF als verbindlichem Standard soll die Strategie der Regierung, gleiche Voraussetzungen für alle Anbieter zu schaffen, umgesetzt werden. Zudem belaufen sich die erwarteten Einsparungen auf rund 1,2 Milliarden Pfund, die Bürgern, Unternehmen und dem Staatshaushalt zugutekommen. Im Dezember 2015 richtete die UK-Regierung das zehnte ODF-Plugfest aus, wo ODF-Entwickler ihre aktuellen Entwicklungen vorstellten und Fachbesucher Kompatibilitätstests durchführen konnten. Das 11. ODF-Plugfest findet 2015 am 15 und 16 September in Den Haag in den Niederlanden statt.

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