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Fr, 9. Oktober 2015, 11:30

Hardware::Systeme

IBM stellt drei neue Linux-Server vor

IBM will noch in diesem Jahr drei neue Linux-Server nach der OpenPOWER-Spezifikation ausliefern. Die Server sind für BigData und Cloud-Computing mit Anwendungen wie Hadoop oder Spark vorgesehen.

IBM

Nachdem IBM kürzlich zusammen mit Canonical die Vermarktung neuer Mainframes mit Ubuntu bekannt gab, wird jetzt die POWER-Systems-Schiene weiter ausgebaut, auf die sich IBM konzentriert, nachdem das Geschäft mit x86-Servern an Lenovo verkauft wurde. Laut IBM laufen Big-Data-Prozesse auf der neuen Reihe Power Systems LC-Server wesentlich kostengünstiger als auf vergleichbaren x86-Servern.

Die drei neuen Server hören auf die Bezeichnungen Power Systems S812LC und Power Systems S822LC für kommerzielles Computing und Power Systems S822LC für High Performance Computing. Der S812LC als kleinster der drei Server ist ein 1-Socket-2U-System mit bis zu 10 Kernen, bis zu 14 Festplatten und bietet ein TByte Arbeitsspeicher und 115 GB/s Speicherbandbreite. Der Power System S822LC für kommerzielles und High-Performance-Computing (HPC) ist ein 2-Socket-2U-System mit bis zu 20 Kernen, einem TByte Arbeitsspeicher und 230GB/s Bandbreite. In der Ausführung für HPC kommen dazu noch zwei Nvidia-Tesla-K80-Grafikprozessoren für die Beschleunigung von Datenanalysen und wissenschaftlichen Berechnungen. Als Betriebssysteme stehen RHEL, SLES und Ubuntu Server zur Auswahl.

Die neuen Server sollen durch Verwendung von Standardkomponenten und ein niedrigpreisigeres Garantie- und Supportmodell insgesamt günstiger sein als bisherige POWER-Server. Zudem wurde das Vertriebsmodell erweitert. Wurden solche Systeme bisher üblicherweise über IBM-Verkaufsagenten oder Partnerfirmen bestellt, so bietet IBM die Modelle der »Power Systems LC-Server«-Reihe in verschiedenen Konfigurationen zum Bestellen und Bezahlen über das Internet an. Der Einstiegspreis in die neue Reihe liegt bei 6.695 US-Dollar zuzüglich Steuern.

Die neuen Server wurden zusammen mit der OpenPOWER-Foundation entwickelt. Dieses 2013 von IBM gegründete und mittlerweile rund 150 Mitglieder umfassende Konsortium zielt darauf ab, das Serverhersteller ihre Konzepte in einem offenen Rahmen unter einer freundlichen Lizenz veröffentlichen können um damit weitere Entwickler zu inspirieren. IBM stellte dafür ursprünglich das Prozessorlayout der POWER-Architektur, Firmware und weitere Software zur Verfügung. Somit können IBMs POWER-CPUs nun überall gebaut und mit beliebigen Komponenten kombiniert werden.

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Kommentare (Insgesamt: 2 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Ist das nen Witz? (spaetschicht, Mo, 12. Oktober 2015)
Ist das nen Witz? (Freischütz, Mo, 12. Oktober 2015)
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