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Do, 15. Oktober 2015, 10:03

Gemeinschaft::Organisationen

ONOS-Projekt kommt zur Linux Foundation

ONOS, ein Projekt zur zentralen Konfiguration von Netzwerkgeräten, wird zu einem Zusammenarbeitsprojekt unter der Linux Foundation. Der Schritt soll einen enormen Einfluss auf die Entwicklung von SDN (Software Defined Networking) und NFV (Network Function Virtualization) haben.

Linux Foundation

ONOS ist ein unter der Apache-Lizenz 2.0 veröffentlichtes freies Projekt des Unternehmens ON.Lab. Es soll Herstellern ermöglichen, SDN (Software Defined Networking) und NFV (Network Function Virtualization) in ihren Produkten zu nutzen, Innovationen einzubringen und neue Geschäftsmodelle zu finden.

ONOS, das »Open Source Network Operating System« ist ein verteiltes Konfigurationssystem für Router und Switches, das die Konfiguration dieser Systeme über die Kommandozeile oder grafische Oberflächen ermöglicht. Es ähnelt den Systemen, die man in professionellen Routern und Switches antrifft. Jedoch kann es nicht nur einzelne Geräte, sondern das gesamte Netzwerk konfigurieren. Es will die vielen existierenden proprietären Schnittstellen, die Innovationen verhindern, durch eine einheitliche, herstellerunabhängige Schnittstelle ersetzen. Es ist in Java geschrieben und als Sammlung von OSGi-Modulen implementiert, die unter Apache Karaf laufen.

ONOS, das mit Version 1.3 inzwischen die vierte Version veröffentlicht hat, besitzt nach eigenen Angaben eine wachsende Gemeinschaft, die unter anderem aus Dienstanbietern und Hochschulen besteht. ONOS unterstützt unter anderem die Protokolle OpenFlow und NETCONF. Für Dienstanbieter stehen Lösungen wie CORD (Central Office Re-architected as Data Center), Konvergenz zwischen Paket- und optischen Datenleitungen und SDN-IP-Peering bereit.

Durch die Partnerschaft mit der Linux Foundation wird ONOS zum 24. Projekt, das die von zahlreichen Unternehmen finanzierte Infrastruktur der Linux Foundation in Anspruch nimmt. Es kann dadurch von der Expertise der Linux Foundation, Infrastruktur für Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel bereitzustellen, profitieren. Binnen eines Jahres hat sich damit die Anzahl der Zusammenarbeitsprojekte der Linux Foundation erheblich erhöht.

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