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Fr, 23. Oktober 2015, 14:57

Gemeinschaft::Organisationen

Linux Foundation vermeldet fünf neue Mitglieder

Die Linux Foundation, das Industriekonsortium zur Förderung von Linux, hat fünf weitere Mitglieder aufgenommen. Es handelt sich dabei um kleinere Unternehmen, die unter anderem auch mit offenen Cloud- und Speicher-Technologien befasst sind.

Linux Foundation

Die Linux Foundation hat in den rund zwei Monaten seit der letzten Erweiterung fünf weitere neue Mitglieder aufgenommen. Dabei handelt es sich um die kleineren Unternehmen Agenda Open Systems, Apprenda, Doky.io, Exablox und Rausch Netzwerktechnik GmbH.

Laut einer Studie werden schon 2016 etwa 48 Millionen Anwendungen in einer Cloud verfügbar sein - das sind ein Viertel aller Anwendungen, die es nach dieser Schätzung gibt. Dies führte zu neuen Geschäftsmodellen, die Infrastruktur als Dienstleistung anbieten, beispielsweise Container-Technologien. Neue Initiativen, die sich der Linux Foundation angeschlossen haben oder unter ihrem Dach gegründet wurden, tragen dem Rechnung: Die Cloud Native Computing Foundation, die Open Container Initiative und das Kinetic Open Storage Project. Eine Übersicht über die wichtigsten freien Projekte in diesem Bereich liefert die Linux Foundation mit dem jährlich erneuerten Open Cloud Directory.

So liegt auch der Schwerpunkt der neuen Mitglieder auf Cloud-Computing und Container-Technologien. Agenda Open Systems aus Slovenien ist dort einer der größten Open-Source-Dienstleister und will sich technologisch auf dem neuesten Stand halten. Gleiches gilt für Apprenda, einen Anbieter von Platform as a Service (PaaS) für Unternehmenssoftware.

Doky.io entwickelt ein Cloud-Betriebssystem für Entwickler, das die Zusammenarbeit beim Entwickeln in der Cloud in Echtzeit ermöglichen soll. Das soll Störungen vermeiden und Kosten sparen.

Exablox entwickelt Speichersysteme, die die Kosten senken sollen. Dazu wird das objektbasierte Speichersystem in die Cloud verlegt, wodurch es hochgradig skalierbar sein soll. Leider handelt es sich dabei nach Angaben des Unternehmens wohl nicht um Ceph oder vergleichbare freie Lösungen, sondern um ein proprietäres verteiltes System, auf das Patente angemeldet wurden.

Auch die Rausch Netzwerktechnik GmbH beschäftigt sich mit Speichersystemen. Das Unternehmen verkauft Server- und Speichersysteme, die teilweise aus eigener Produktion stammen, für Rechenzentren. Dabei wird auch das Kinetic Open Storage Project eingesetzt.

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