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Mi, 28. Oktober 2015, 10:37

Software::Distributionen::Ubuntu

Alle Ubuntu-Varianten für den Raspberry Pi 2

Zeitgleich mit Ubuntu 15.10 »Wily Werewolf« erschien auch eine Version von Ubuntu Mate für den Raspberry Pi 2. Die Werkzeuge zur Portierung sollen jetzt für alle Ubuntu-Versionen generalisiert werden.

RS Components

Martin Wimpress, Initiator von Ubuntu Mate, ist ein großer Freund der kleinen Einplatinenrechner. Nach seinem Dafürhalten hat der Raspberry Pi viele Anwender zum ersten Mal mit Linux in Berührung gebracht. Deshalb hat Wimpress auch eine Portierung auf die zweite Generation der kleinen Rechner vorgenommen, die sich durchaus auch für Büroarbeiten mit LibreOffice eignet.

Auf Google Plus gab er nun bekannt, dass er die Werkzeuge zur Erstellung dieser Portierung für alle Ubuntu-Versionen generalisiert habe und nun noch einen Namen dafür suche. Er gibt an, alle Ubuntu-Varianten mit dem angepassten Skript gebaut zu haben. Als Einschränkung merkt er an, dass die Desktop-Umgebungen KDE, Gnome und Unity keine grafische Oberfläche auf dem Raspberry Pi erzeugen können, da dem Pi dazu ein Treiber für X11 fehlt, der DDX/DRI beherrscht. Die Portierungen auf Lubuntu und Xubuntu mit LXDE und Xfce als Desktops laufen dagegen mit grafischer Oberfläche. Die Anforderungen der drei nicht funktionierenden Desktops überfordern den Raspberry Pi bei seinen limitierten Hardware-Ressourcen aber ohnehin.

Wimpress will auf den in Kürze anstehenden Konferenzen Ubuntu​ UOS und OggCamp​ in Vorträgen das Projekt näher erläutern und somit auch Entwickler befähigen, auf dieser Basis künftig angepasste Versionen von Ubuntu-Varianten zum Beispiel für eingebettete Geräte und das Internet der Dinge (IoT) zu entwickeln. Der Quellcode steht auf Bitbucket bereit und sucht noch einen neuen Namen.

Eine weitere Nachricht zum Raspberry Pi zielt auch in Richtung IoT. Demnach hat die Raspberry-Pi-Stiftung mit dem RPi-Vertrieb Element14 ein Abkommen über die offizielle Konzeptionierung und Herstellung von kundenspezifischen Versionen des kleinen Rechners geschlossen. Das Spektrum reicht von angepasstem Boardlayout über zusätzliche oder alternative Funktionen bis zu neuen Schnittstellen. Konkrete Beispiele sind noch nicht bekannt. Bereits letztes Jahr wurde das Raspberry Pi Compute Module entwickelt, das die Einbindung des Raspberry Pi in andere Produkte erleichtern soll.

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Kommentare (Insgesamt: 10 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[4]: bei mir (Janko Weber, Do, 10. Dezember 2015)
Re[3]: bei mir (-.,-.,.-,-.,-.,-.,-.,, Do, 29. Oktober 2015)
Re[2]: bei mir (-2-, Mi, 28. Oktober 2015)
Re: fehlt noch (ehWurst, Mi, 28. Oktober 2015)
Re: fehlt noch (ehWurst, Mi, 28. Oktober 2015)
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