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Di, 3. November 2015, 15:19

Software::Browser

Firefox 42 mit Schutz vor Tracking veröffentlicht

Wichtigste Neuerung in Firefox 42 ist ein Trackingschutz, der allerdings nur in privaten Tabs Wirkung zeigt. Da er einem Werbeblocker nahe kommt, verzichtet Mozilla hier auf eine Einbeziehung aller Tabs.

Was wurde blockiert

Mozilla

Was wurde blockiert

Die Funktion, die als »Tracking Protection« bezeichnet wird, signalisiert durch ein Schildsymbol neben der URL, dass sie aktiv ist. Über einen Klick auf dieses Icon in der Adressleiste lässt sich die Funktion auch pro Seite deaktivieren. Der Trackingschutz soll dafür sorgen, dass der Werbeindustrie das Surfverhalten verborgen bleibt und somit Profile erschwert werden. Bereits der Betaphase zu Firefox 39 konnten Anwender über ihre Erfahrungen berichten. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, der private Modus würde auch vor Tracking schützen, war dies bisher aber nicht der Fall.

Die Tracking Protection blockiert automatisch bestimmte Seitenanteile, ohne dass der Anwender eine offensichtliche Möglichkeit hat, hierauf Einfluss zu nehmen. Allerdings kann man mittels Strg-Umschalt-k überprüfen, welche Elemente blockiert werden. Mozilla wagt damit einen weiteren Schritt auf dem rutschigen Parkett, auf dem die Werbeindustrie den gläsernen Anwender sucht, während Mozilla versucht, die Privatsphäre seiner Anwender bestmöglich zu schützen. Dabei geht Tracking Protection mit dem Blockieren von werbenden Elementen klar einen Schritt weiter als mit dem als gescheitert anzusehenden Ansatz von DoNotTrack.

Firefox 42 Tracking Schutz

Mozilla

Firefox 42 Tracking Schutz

Mit Firefox 42 werden Webseiten, die den Nutzer mit Musik und anderen Audiodarbietungen überfluten, leichter auffindbar. Gerade bei einer großen Anzahl an offenen Tabs ist es hilfreich, das künftig solche Webseiten, wenn Audio abgespielt wird, über ein Lautsprechersymbol im jeweiligen Reiter identifizierbar sind. Ein Klick auf den Lautsprecher stellt den Ton ab, wobei die Quelle aber weiter läuft. Der Passwort-Manager des Browsers wurde dahingehend optimiert, dass er jetzt Passwörter und Nutzerdaten aus Chrome, Internet Explorer und Edge importieren kann. Firefox-Anwender unter Windows wird es freuen, das Mozilla endlich eine 64-Bit-Version auch für diese Plattform in der FTP-Staging-Area zur Verfügung stellt und damit die Grenze von rund 3,5 GByte Hauptspeichernutzung für den Browser fällt. Allerdings hat Mozilla für den 64-Bit-Browser bereits jetzt alle NPAPI-Plug-ins außer Flash deaktiviert. Somit funktioniert beispielsweise Java oder Silverlight dort nicht.

Alle Änderungen von Firefox 42 können den Anmerkungen zur Veröffentlichung entnommen werden. Auf der Projektseite kann Firefox für Linux, OS X und Windows heruntergeladen werden.

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