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Do, 19. Oktober 2000, 23:09

Europarat contra Menschenrechte

Verschiedene Bürgerrechtsgruppen ziehen gegen den Entwurf eines Cybercrime-Vertrags des Europäischen Rats zu Felde.

Insgesamt 28 Bürgerechtsgruppen aus verschiedenen Ländern fordern eine Änderung des Entwurfs, da er die Europäische Konvention der Menschenrechte verletze und Internet-Benutzer ihrer Freiheit beraube.

Offenbar sieht der Entwurf vor, daß gegen Personen ermittelt werden kann, ohne daß ein dringender Verdacht besteht. Ein weiterer Punkt ist, daß sogenannte "Hacker Tools" verboten werden, was auch Sicherheitstools einschließen würde.

Der Entwurf wurde erstellt, um die Bekämpfung von Computer-Straftaten international zu verbessern. Doch nach Ansicht der Global Internet Liberty Campaign (GILC) geht er völlig am Ziel vorbei.

Schon am 24. Oktober werden sich die G8 treffen, um auch diesen Entwurf zu besprechen, wobei schon eine Vorentscheidung fallen könnte.

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