Login


 
Newsletter
Werbung

Do, 5. November 2015, 13:50

Software::Distributionen::Red Hat

Microsoft und Red Hat kooperieren in der Cloud und bei .NET

Instanzen von Red Hat Enterprise Linux können künftig auch in Microsofts Azure-Cloud betrieben werden. Das ist einer der Bestandteile eines Abkommens, das der Linux-Distributor und der Windows-Hersteller jetzt getroffen haben.

Red Hat

Eine neue Partnerschaft zwischen Red Hat und Microsoft soll es nach Angaben der Unternehmen ermöglichen, Red-Hat-Produkte in Microsofts Azure-Cloud zu betreiben. Außerdem soll das Abkommen die bessere Verwaltbarkeit von Anwendungen, die unter Red Hat laufen, in Cloud-Umgebungen zum Ergebnis haben. Die Partnerschaft, die nicht die erste, aber die umfassendste zwischen beiden Unternehmen ist, umfasst eine ganze Reihe von einzelnen Punkten.

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und die darauf aufbauenden Lösungen werden in der Azure-Cloud von Microsoft nicht nur zur Verfügung stehen, sondern sie werden die von Microsoft empfohlene Lösung sein. Microsoft Azure soll in den kommenden Wochen ein von Red Hat zertifizierter Cloud- und Service-Anbieter werden. Abonnenten von Red Hat Cloud Access können ihre eigenen virtuellen Maschinen auf Microsoft Azure hochladen. Den Kunden werden die Red Hat JBoss Enterprise Application Platform, JBoss Web Server, Gluster Storage und OpenShift zur Verfügung stehen. In den nächsten Monaten sollen diese Systeme auch als virtuelle Maschinen im Azure Marketplace bereitgestellt werden, wo man sie bei Bedarf starten kann und nur für die tatsächliche Nutzung zahlt.

Microsoft und Red Hat wollen den Kunden außerdem gemeinsam Support anbieten, der sich besonders um die Probleme kümmert, die in hybriden Umgebungen auftreten können. Das Support-Team, das Mitarbeiter beider Unternehmen enthält, soll an einem gemeinsamen Ort angesiedelt werden.

Red Hat CloudForms soll in den kommenden Monaten erweitert werden, um mit Microsoft Azure und System Center zusammenzuarbeiten und damit Red Hat Enterprise Linux auch unter dem Microsoft-Hypervisor und Microsoft Azure verwalten zu können.

Der letzte Punkt der Zusammenarbeit betrifft .NET, das von Microsoft im Kern für Linux freigegeben wird. .NET für Linux wurde jetzt erweitert, aber die Öffnung ist offenbar weiterhin noch nicht ganz abgeschlossen. Entwickler unter Red Hat OpenShift und Red Hat Enterprise Linux sollen Zugriff auf .NET-Technologien erhalten, die von Microsoft und Red Hat gemeinsam unterstützt werden. Red Hat Enterprise Linux soll ferner das primäre Entwicklungssystem und das Referenz-Betriebssystem für .NET Core unter Linux werden.

Werbung
Kommentare (Insgesamt: 7 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung