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Mi, 18. November 2015, 13:31

Gesellschaft::Politik/Recht

Europäisches Datenportal gestartet

Die Europäische Kommission hat am 16. November das gemeinsame Datenportal der europäischen Union gestartet. Es ermöglicht den freien Zugriff auf anfänglich 240.000 Datensammlungen aus 34 Ländern.

Europäisches Open-Data-Portal

Hans-Joachim Baader

Europäisches Open-Data-Portal

Wie Joinup berichtet, wurde das Europäische Datenportal von der Europäischen Kommission im Rahmen des »Europäischen Datenforums« in Luxemburg am 16. November gestartet. Das Portal soll den zentralen Zugang zu den Daten ermöglichen, die von den Verwaltungen der Mitgliedsstaaten der EU und weiterer Staaten als Open Data publiziert wurden.

Die eigentlichen Daten befinden sich nicht auf dem Portal, sondern auf den Repositorien, auf denen sie von der jeweiligen Verwaltung publiziert wurden. Es soll aber einen einheitlichen Zugriff auf all diese Daten sowie eine mehrsprachige Suche ermöglichen. Eine weitere Intention des Portals ist es, Beispiele zu geben, welche Daten veröffentlicht werden können, und die zuständigen Behörden zur Nachahmung anzuregen.

Das Portal hat bereits jetzt über 240.000 Datensätze aus 34 europäischen Ländern verzeichnet. Sie sind in dreizehn Kategorien eingeteilt, darunter Landwirtschaft, Transportwesen, Wissenschaft, Justizwesen und Gesundheitswesen. Eine mehrsprachiges Suchfunktion ermöglicht sowohl die Suche nach Daten als auch nach Metadaten.

Laut einer wirtschaftlichen Studie des Teams des Europäischen Datenportals soll der Markt für Open Data in den nächsten vier Jahren um 36,9 Prozent auf 75,7 Mrd. Euro anwachsen. Die offenen Daten tragen somit zur Förderung der Wirtschaft bei. Auch die Verwaltungen selbst sollen von der Verfügbarkeit der Daten profitieren.

Das Europäische Datenportal ist zur Zeit als Betaversion verfügbar. Laut der Projektleiterin Wendy Carrara experimentiert das Entwicklerteam zur Zeit bereits mit einer automatisierten Unterstützung bei Lizenzbedingungen, um es den Benutzern zu erleichtern, die Lizenzen der Daten zu verstehen und mögliche Lizenzkonflikte bei der Kombination verschiedener Daten zu vermeiden.

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