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Mo, 7. Dezember 2015, 10:57

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint 17.3 »Rosa« freigegeben

Das Linux Mint-Projekt hat Linux Mint 17.3 in den Varianten »Cinnamon« und »Mate« veröffentlicht. Es handelt sich um die mittlerweile dritte Aktualisierung von Linux Mint 17, das noch bis 2019 unterstützt wird. Neu in der aktuellen Version sind unter anderem Verbesserungen an der Hardware-Unterstützung und Aktualisierungen der Desktop-Umgebungen.

Linux Mint 17.3: Cinnamon 2.8

linuxmint.com

Linux Mint 17.3: Cinnamon 2.8

Mit der Freigabe von Linux Mint 17.3 »Rosa« in den Versionen mit »Cinnamon« und »Mate« haben die Entwickler zwei der insgesamt vier Desktop-Ausgaben von Linux Mint »Rosa« herausgegeben. Die Varianten mit KDE und Xfce dürften bereits in Kürze folgen und sich von der Basis her nur unerheblich von den beiden anderen Ausgaben unterscheiden. Beide veröffentlichten Versionen beruhen weiter auf Ubuntu 14.04 LTS, das allerdings um diverse neue Pakete ergänzt wurde.

Der Linux-Kernel 3.19 stammt aus Ubuntu 15.04 und bringt im Vergleich zum Vorgänger in Linux Mint 17.2 zahlreiche Verbesserungen in der Unterstützung moderner Hardware. Ähnlich verhält es sich mit dem Grafikstack, der aus Ubuntu 14.04 stammt und auf dem X.org-Server 1.17 und Mesa 10.5.9 beruht. Alternativ steht auch der Kernel 4.2.0 zur Auswahl, der allerdings noch nicht offiziell seitens des Distributors unterstützt wird.

Die Werkzeuge zur Systemaktualisierung und zur Repository-Konfiguration beider Distributionen erkennen in der neuen Version den Standort des Anwenders und nutzen nahe gelegene Server. Darüber hinaus wurde der Update-Manager verbessert, sodass er unter anderem die Nutzer vor Gefahren besser warnt. Der Driver-Manager zeigt an, ob es sich um einen offenen oder geschlossenen Treiber handelt und der MDM Display-Manager unterstützt HiRes-Bildschirme besser.

Fotostrecke: 6 Bilder

Linux Mint 17.3: Cinnamon 2.8
Linux Mint 17.3: Mate 1.12
Linux Mint 17.3: Auswahl der Software-Mirrors
Linux Mint 17.3: Der verbesserte Display Manager »MDM«
Linux Mint 17.3: Anzeige und Auswahl der Grafiktreiber
Große Änderungen gab es naturgemäß bei den beiden Desktops. Die Cinnamon-Edition setzt auf die neue Version 2.8 von Cinnamon auf, die um diverse Neuerungen erweitert wurde. So erhielt das Sound-Applet ein neues Layout und erlaubt dem Anwender eine leichtere Kontrolle der Medienwiedergabe. Das Power-Applet wurde von zahlreichen Fehlern befreit und der Workspace-Umschalter ist in der Lage, visuell einen Workspace anzuzeigen. Im System-Tray lassen sich zudem die Statusmeldungen besser filtern. Weitere Neuerungen flossen in die visuelle Darstellung und Animation der Umgebung. Die Bildschirmanzeige blendet ab sofort sowohl den Namen des Bildschirms wie auch des Grafikkartenausgangs ein. Ferner wurde in Cinnamon 2.8 die Unterstützung von mehreren Monitoren verbessert.

Linux Mint 17.3 Mate setzt dagegen auf Mate 1.12 auf. Die Unterstützung für GTK+ 3 wurde in allen Bereichen der Desktopumgebung weiter ausgebaut. Touchpads sind nun besser integriert, Multi-Touch und natürliches Scrollen werden unterstützt. Die Unterstützung für Multi-Monitor-Umgebungen wurde ausgebaut und die zugehörige grafische Oberfläche verbessert. Auch das Power-Applet wurde überarbeitet und zeigt nun Hersteller-Informationen an, sodass verschiedene Geräte, die Batterien nutzen, besser identifiziert werden können. Ferner verfügt die Mate-Version über ein verbessertes Programmmenü und die Desktop-Tools unterstützen auch weitere Window-Manager.

Weitere Informationen liefern die Ankündigungsseiten der Cinnamon-Edition und der Mate-Edition. Linux Mint 17.3 erfordert mindestens ein System mit 512 MB RAM und 9 GB freien Festplattenspeicher. Empfohlen werden dagegen mindestens 1 GB RAM und 20 GB freien Festplattenspeicher. Die Distribution ist als Abbild für DVDs oder USB-Speichermedien auf verschiedenen Spiegelservern für 32- und 64-Bit-Systeme erhältlich.

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