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Do, 10. Dezember 2015, 09:30

Hardware::Platinencomputer

ARMv8-Platine Pine64 auf Kickstarter

Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter ist mit Pine64 die erste Kampagne für eine Entwicklerplatine mit einer 64-Bit ARMv8-CPU gestartet.

Pine 64 Board

PINE64 Inc.

Pine 64 Board

Der Preis des Einplatinenrechners Pine64 liegt bei 15 US-Dollar in der kleinsten Ausbaustufe. Dafür sollen die Unterstützer ein Board mit dem 64-Bit-Quad-Core-Mobilprozessor ARMv8 Cortex A53 von Allwinner mit 1,2 GHz erhalten, dem eine Mali 400 MP2 GPU und 512 MByte Hauptspeicher zur Seite stehen. Zudem stehen Ethernet mit 10/100 Mbit, zwei USB-2.0-Ports und ein HDMI-1,4-Port, der 4K-Videos darstellen kann, auf der Ausstattungsliste des kleinen Rechners. Zusätzlich ist ein Schaltkreis zum Laden eines Akku mit an Bord.

In der zweiten Ausbaustufe als Pine A64+ für 19 US-Dollar erhöht sich der Hauptspeicher auf ein GByte und GBit-Ethernet ersetzt die 10/100 Mbit-Schnittstelle des kleinen Bruders. Zusätzlich sind drei weitere Ports für Kamera, Touch-Eingabegeräte und ein MIPI-Video-Display (Mobile Industry Processor Interface) vorhanden. Den Pine A64+ soll es als dritte Ausbaustufe für 29 US-Dollar auch in einer Ausstattungsvariante mit zwei GByte RAM geben. Bei allen Varianten ist weder Bluetooth noch WLAN vorhanden, diese müssen bei Bedarf nachgerüstet werden.

Als Betriebssysteme für den Pine64 sind anfänglich Android 5.1 (Lollipop), Ubuntu, die Heimautomatisierungsplattform openHAB, die Routerfirmware OpenWRT und das Mediacenter Kodi vorgesehen. Letzteres würde auch von der 4K-Unterstützung des HDMi-Ports profitieren können.

Die am 9.Dezember gestartete Kampagne hat bereits nach einem Tag ihr Ziel von 31.416 US-Dollar überschritten und steht derzeit bei über 180.000 Dollar bei 44 Tagen Restlaufzeit. Ein Wermutstropfen sind die 12 Dollar Versandkosten, die bei uns in Europa anfallen. Da erscheint vor allem der Pine A64+ 2 GB preislich interessant, der mit Versand 41 US-Dollar kostet und somit günstiger ist als ein Raspberry Pi 2, der derzeit für rund 38 Euro zu haben ist. Erste Boards sollen im Februar 2016 ausgeliefert werden.

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