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Fr, 18. Dezember 2015, 10:45

Gemeinschaft::Organisationen

Linux Foundation startet Projekt für Blockchain-Technologien

Blockchain-Technologien finden zunehmend Aufmerksamkeit in der Computerbranche. Nun haben sich unter dem Dach der Linux Foundation zahlreiche Firmen zusammengefunden, um ein robustes, unternehmenstaugliches Framework für solche Technologien zu entwickeln.

Linux Foundation

Die Linux Foundation, das Industriekonsortium zur Förderung von Linux, hat die Gründung des Open Ledger-Projekts als ein weiteres offenes Zusammenarbeitsprojekt bekannt gegeben. Das Projekt hat das Ziel, ein freies, robustes und unternehmenstaugliches Framework für Blockchain-Technologien zu entwickeln. Wenn ein solches Framework zur Verfügung steht, können sich Anwendungsentwickler ganz auf das Schreiben der spezifischen Anwendungen konzentrieren, die das System nutzen.

Erste Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Accenture, ANZ Bank, Cisco, CLS, Credits, Deutsche Börse, Digital Asset Holdings, DTCC, Fujitsu Limited, IC3, IBM, Intel, J.P. Morgan, London Stock Exchange Group, Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG), R3, State Street, SWIFT, VMware und Wells Fargo. Viele der Gründungsmitglieder investieren bereits jetzt in erheblichem Maß in die Forschung und Entwicklung, um die Anwendung von Blockchains in der Computerbranche zu erkunden.

IBM hat bereits zehntausende Zeilen von Code entwickelt und möglicherweise Patente angemeldet und will diese Arbeit öffnen und zur freien Verwendung für die Allgemeinheit in die Arbeitsgruppe einbringen. Digital Asset Stellt sein eingetragenes Warenzeichen »Hyperledger« zur Verfügung, das zu Namen des Projekts werden soll. Das Unternehmen will darüber hinaus bereits entwickelten Code beitragen und sich an der weiteren Entwicklung beteiligen. R3 liefert ein neues Framework für Finanztransaktionen, das die spezifischen Anforderungen von Banken und anderen Finanzinstituten abdecken soll.

Die Blockchain-Technologie ermöglicht es, Transaktionen aufzuzeichnen und zu verifizieren. Dabei werden diese Aufzeichnungen zwischen allen beteiligten Rechnern ausgetauscht und sind dauerhaft. Kryptografische Verfahren, die auf soliden mathematischen Fundamenten ruhen, verhindern Fälschungen und Manipulationen. Es gibt dabei keine zentrale Instanz, deren Ausfall das Netzwerk lahmlegen würde.

Mit solchen Verfahren, die unter anderem durch Bitcoin populär wurden, lässt sich alles aufzeichnen und handeln, was von Wert ist, und daher sind sie inzwischen für viele Banken, Finanzinstitutionen und andere Unternehmen von großem Interesse. So können damit Sicherheiten binnen Minuten statt Tagen hinterlegt werden. Die Lieferung von Gütern und Zahlungen lassen sich damit aufzeichnen, und Hersteller können Produktions-Logs an weiterverarbeitende Unternehmen oder Behörden weitergeben.

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