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Do, 14. Januar 2016, 08:02

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat gibt Ansible 2.0 frei

Nach der Übernahme von Ansible durch Red Hat hat der Distributor nun die Version 2.0 der Automatisierungssoftware veröffentlicht. Die neue Version beinhaltet zahlreiche Erweiterungen und Optimierungen. Sie betreffen eine verbesserte Stabilität, neue Automatisierungsfunktionen und die Integration zusätzlicher Dienste.

Ansible ist ein Programm zur Automatisierung der Konfiguration von Rechnern in einem Netzwerk. Das System verwaltet ein beliebig großes Netz, das auch virtuelle Systeme umfassen kann, indem es für Klassen von Rechnern oder individuelle Rechner Anweisungen speichert, die den gewünschten Zustand des Systems beschreiben. Dann kann der Administrator Ansible anweisen, diesen Zustand wieder herzustellen. Dafür ist kein spezieller Agent nötig, da Ansible alles über SSH erledigt. So kann Ansible jede beliebige gewünschte Aktion auf dem Zielsystem ausführen. Entwickelt wurde Ansible ursprünglich von der gleichnamigen Firma, die zusätzliche Software und kommerzielle Dienste zu Ansible anbot und im Oktober 2015 durch Red Hat übernommen wurde.

Nun hat Red Hat die Verfügbarkeit von Ansible 2.0 bekannt gegeben. Die neue Version des IT-Automatisierungs-Frameworks beinhaltet zahlreiche Erweiterungen und Optimierungen. Sie betreffen eine verbesserte Stabilität und neue Automatisierungsfunktionen. Neu in Ansible sind beispielsweise die »Task Blocks«, die die Entwicklung von Playbooks und Tasks erleichtern. Der Playbook-Parser verfügt über eine bessere Fehlerbehandlung und Reportingfunktionen. Weitere Anpassungen gab es in der Ausführungsstrategie, die nun durch eine bessere Host-Trennung eine gesteigerte Geschwindigkeit verspricht.

Ansible 2.0 bietet rund 200 neue Module und unterstützt damit unterschiedlichste Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Umgebungen. So verfügt das Framework über ein komplett neues Modul-Set für die Verwaltung von OpenStack. Zudem flossen zahlreiche neue Module für eine verbesserte und erweiterte Unterstützung von Amazon Web Services in die Lösung ein. Zu den weiteren Neuerungen gehören zudem eine erweiterte Unterstützung für die Konfiguration und Verwaltung von VMware-Umgebungen, optimierte Unterstützung von Microsoft-Windows-Umgebungen und ein neues Docker Connection Plug-in.

Ansible 2.0 steht ab sofort allen Interessenten im Quellcode auf den Servern von GitHub zum Bezug bereit.

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