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Fr, 22. Januar 2016, 14:35

Gemeinschaft::Organisationen

Mozilla wirbt für mehr Privatsphäre

Privatsphäre und Datenschutz sind nach Meinung von Mozilla auch für Internet-Unternehmen von Vorteil. Denn nur Unternehmen, denen die Benutzer vertrauen können, werden viele Kunden gewinnen.

Mozilla

Der 28. Januar ist der Tag der Privatsphäre. Er hatte seine Anfänge in Europa als Datenschutztag, seit wird er 2008 auch in den USA und in Kanada begangen. Der Tag soll den Benutzern bewusst machen, wie wenig Privatsphäre und Datenschutz sie im Internet genießen, und wie sie die Situation verbessern können. Anlässlich dieses Termins ermahnt Heather West von Mozilla die IT-Branche, Privatsphäre und Datenschutz besser zu beachten. Nur so könnten sie das Vertrauen der Benutzer gewinnen.

Vertrauen - das Thema hatte Mozilla schon früher aufgegriffen - will Mozilla aufbauen, um das Web zu schaffen, das die Benutzer oder vielmehr alle wünschen. Hauptsächlich besteht das web aus Beziehungen, wie im richtigen Leben. Laut einer neuen Umfrage von Pew, einer gemeinnützigen Organisation, sind viele Benutzer verärgert oder verunsichert, was mit ihren Daten geschieht, und verzichten im Zweifelsfall auf die Interaktion mit bestimmten Webseiten. Das bedeutet für die betroffenen Unternehmen möglicherweise ein verpasstes Geschäft. Daher wäre es im eigenen Interesse der Unternehmen, den Benutzern genau zu erklären, was mit den Daten geschieht.

So ist eine gegenseitige Abhängigkeit vorhanden: Unternehmen benötigen die Benutzerdaten, um interessante Angebote zu schaffen und Geld zu verdienen, und die Benutzer wollen die Daten nur hergeben, wenn sie dem Unternehmen vertrauen können. Diese Botschaft sollte allmählich bei den Unternehmen ankommen. Wenn sie ihre Benutzer nur als Ziel behandeln, geht das Vertrauen der Benutzer verloren.

Benutzerdaten sind somit extrem wertvoll, und die Unternehmen können es sich nicht leisten, komplett auf sie zu verzichten. Aber sie sollten dann nur die tatsächlich notwendigen Daten speichern und Klarheit darüber schaffen. Bei Mozilla selbst gelten die Privatsphären-Prinzipien, denen sich andere Unternehmen ebenfalls verpflichten sollten.

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