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Mo, 8. Februar 2016, 09:16

Software::Spiele

XCOM 2 für Linux veröffentlicht

Feral Interactive hat, wie bereits angekündigt, zugleich mit der Freigabe der neuen Version von XCOM auch eine Linux-Version des Spiels veröffentlicht. Das Erstlingswerk wurde vielfach ausgezeichnet und gehört zu den bekanntesten rundenbasierten Strategiespielen überhaupt.

Spielszene aus »XCOM 2«

feralinteractive.com

Spielszene aus »XCOM 2«

20 Jahre sind vergangen, seit die Anführer der Welt den Alien-Mächten eine bedingungslose Kapitulation angeboten hatten. XCOM, die letzte Verteidigungslinie des Planeten, wurde stark geschwächt und in alle Winde zerstreut. In XCOM 2 herrschen deshalb die Aliens über die Erde. Sie bauen Städte, die scheinbar eine strahlende Zukunft für die Menschheit versprechen, in Wahrheit aber unheilvolle Absichten verbergen, denn die Aliens eliminieren alle, die von der neuen Ordnung abweichen. Nur wer in entlegenen Winkeln dieser Welt lebt, hat etwas Freiheit. Hier sammelt sich eine Streitmacht, die für die Menschheit kämpft. Die verbliebenen XCOM-Kräfte müssen deshalb einen Weg finden, den globalen Widerstand neu zu entfachen und die Alienbedrohung ein für alle Mal zu beenden.

Bei XCOM 2 handelt es sich um den dritten Teil der 2012 gestarteten Remake-Serie, die mit dem ebenfalls unter Linux verfügbaren »XCOM: Enemy Unknown« initiiert wurde. Das Spielprinzip des Spiels wurde weitgehend beibehalten. So führt auch dieses Mal der Spieler ein Team aus bis zu sechs Agenten in taktische Rundenschlachten. Auch die Bewegung wurde beibehalten - mit zwei Aktionen pro Charakter und Runde rückt der Trupp übers Feld vor und umkesselt, zermürbt oder eliminiert den Feind. Für Anspruch sorgt auf beiden Seiten eine breite Palette an Items und Fähigkeiten.

Fotostrecke: 10 Bilder

Spielszene aus »XCOM 2«
Spielszene aus »XCOM 2«
Spielszene aus »XCOM 2«
Spielszene aus »XCOM 2«
Spielszene aus »XCOM 2«
Der Dreh- und Angelpunkt stellt weiterhin die Basis dar, die in dem neuesten Teil eine viel größere Bedeutung hat. Neben der Veränderung bei der Verteilung der Mitarbeiter wurde das Hauptquartier beweglich. Denn die Welt gehört nicht mehr den Menschen, sondern den Aliens, die wiederum nichts unversucht lassen, den Spieler zu zermürben. Mit der neuen Guerilla-Kriegsführung ändern sich deshalb auch das Schlachtfeld und manche Taktik.

XCOM 2 steht seit dem Wochenende für Linux, Mac OS X und Windows zur Verfügung. Das Spiel setzt unter Linux mindestens eine Intel i3-3225 3.3GHz CPU, 4GB RAM, NVIDIA 650 mit 1GB VRAM und 45 GB Festplattenspeicher voraus. AMD- und Intel-GPUs werden offiziell nicht unterstützt. Die Kritikerbewertung weist dem Titel eine Note von 91 Prozent aus. Bei der Spielerwertung liegt XCOM 2 mit einer Note von 6,7 von 10 möglichen Punkten eher im Mittelfeld. Einer der häufigsten Kritikpunkte ist die teilweise desolate Geschwindigkeit des Spiels.

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