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Mo, 8. Februar 2016, 10:50

Software::Kommunikation

Mozilla ändert Veröffentlichungszyklus

Vier Jahre lang hat Mozilla alle sechs Wochen eine neue stabile Version seines Browsers veröffentlicht. Wie die Organisation nun bekannt gab, soll damit künftig Schluss sein. Die kommenden Freigaben sollen demnach flexibler erfolgen und alle sechs bis acht Wochen erscheinen.

Mozilla

Mit der Freigabe von Firefox 5 änderte Mozilla nicht nur die Nomenklatur auf ganzzahlige Nummern, sondern passte auch die Veröffentlichungszyklen an. Fortan gab die Organisation den hauseigenen Browser in einem sechswöchentlichen Zyklus heraus. Als Grund nannte sie den Wunsch, auf Neuerungen schneller reagieren und Funktionen aus den experimentellen Builds schneller in die Hauptversion übernehmen zu können. Knapp vier Jahre später wird die Organisation den Veröffentlichungszyklus wieder ändern. Das gab Mozilla im hauseigenen Blog Ende der vergangenen Woche bekannt.

Statt alle sechs Wochen werden künftig neue Firefox-Versionen in einem etwas flexibleren Modell veröffentlicht werden. So soll die neue Version des Browsers künftig alle sechs bis acht Wochen erscheinen. Die erste Firefox-Version, die von der neuen Maßnahme betroffen sein wird, ist der eigentlich für den 31. Mai vorgesehene Firefox 47. Die Freigabe der neuen Version wird sich laut dem aktuellen Veröffentlichungplan geringfügig auf den 7. Juni verschieben.

Für die Benutzer selbst soll sich wenig ändern. Vom neuen Veröffentlichungsmodell verspricht sich aber vor allem Mozilla diverse Vorteile. Unter anderem hilft der neue Rhythmus bei der Planung der Mitarbeiter und ermöglicht es dem Team, schneller auf Veränderungen im Browser-Markt zu reagieren. Was Mozilla mit der Formulierung allerdings genau meint, hat die Organisation nicht konkretisiert. Denkbar ist aber, dass Mozilla sich von Chrome besser absetzen will, dessen Freigaben mittlerweile in die Nähe der Firefox-Veröffentlichungen gerückt sind.

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