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Mi, 17. Februar 2016, 09:00

Software::Entwicklung

Elektra 0.8.15 erschienen

Das Entwicklerteam der Konfigurations-Bibliothek Elektra hat Version 0.8.15 mit vielen Neuerungen freigegeben. Neu sind unter anderem globale Plugins und ein kommandozeilenbasiertes Konfigurationswerkzeug.

Mirko Lindner

Inspiriert von der Windows-Registry und GConf speichert Elektra, vor über zehn Jahren unter dem Namen »Linux Registry« gestartet, Konfigurationsdaten in einer Hierarchie von Schlüssel- und Wertepaaren. Elektra kann systemweit für alle Konfigurationsaufgaben eingesetzt werden und kann verschiedenste Formate zur Repräsentation des Konfigurationsbaums verwenden, darunter viele Linux-Konfigurationsdateiformate und XML.

Die neue Version 0.8.15 von Elektra bringt zahlreiche Verbesserungen. So gibt es nun Plugins, die sich auf alle eingebundenen Datenquellen zugleich auswirken. Anwendungen dafür sind beispielsweise globale Änderungen des Loggings, Benachrichtigung von Anwendungen über jede Änderung der Konfiguration oder Debugging. Das neue Spec-Plugin macht davon ebenfalls Gebrauch. Dieses Plugin kopiert Metadaten vom Spec-Namensraum in andere Namensräume. Zusammen mit Validierungs-Plugins kann es den korrekten Typ und Wertebereich jeder Variablen sicherstellen. Ebenso kann es zu Dokumentationszwecken dienen. Das neue Kommando spec-mount sorgt dafür, dass eingebundene Datenbanken automatisch validiert werden.

Das Einbinden (»Mounten«) von Datenbanken löst jetzt automatisch Abhängigkeiten auf. Die Bibliothek libelektra selbst wurde in vier Bibliotheken aufgeteilt. libelektra-core enthält die Kernfunktionalität, die anderen enthalten zusätzliche oder noch in Entwicklung befindliche Teile. Die Plugins für Lua und Python sind jetzt nicht mehr experimentell.

Das neue Kommando kdb editor ermöglicht es, die gesamte Konfiguration zu editieren. Dabei kann ein beliebiger Editor mit beliebiger Syntax zum Einsatz kommen. Aber auch das grafische Konfigurationswerkzeug Qt-Gui, das Version 0.0.10 erreicht hat, wurde weiter verbessert.

Ferner wurden nach Angaben des Teams noch zahlreiche kleinere Verbesserungen in der neuen Version untergebracht. Details sowie die Download-Möglichkeiten der neuen Version kann man in den Anmerkungen zur Veröffentlichung nachlesen. Die neue Version ist vorwärtskompatibel mit Elektra 0.8.14. Geändert haben sich allerdings die Schnittstelle der libtools, die Schnittstellen zu Python 2 und Lua, das INI-Plugin und Details im Verhalten.

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