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Mi, 16. März 2016, 15:42

Software::Mobilgeräte

Cyanogenmod 13.0 erschienen

Das Cyanogenmod-Projekt hat Cyanogenmod 13.0 in der ersten offiziellen Version freigegeben. Die neue Version beruht auf Android 6.0.1 (»Android M«) und bringt dessen Neuerungen zu den Nutzern von Cyanogenmod.

Mirko Lindner

Das Cyanogenmod-Projekt pflegt eine modifizierte Version von Android und ist eine der populärsten freien Alternativen zum originalen Android. Das Projekt hat jetzt die erste offizielle Version von Cyanogenmod 13.0 für einige Geräte veröffentlicht. Diese beruht auf dem im Oktober veröffentlichten Android 6.0 und enthält neben den Aktualisierungen von Android 6.0.1 auch die vom Cyanogenmod-Projekt stammenden Änderungen.

Eine der Neuerungen von Android 6.0 ist, dass die App-Berechtigungen vollständig von den Benutzern eingestellt werden können. Das ist nicht mehr auf den Zeitpunkt der Installation einer App beschränkt, sondern auch laufende Apps können Berechtigungs-Anforderungen auslösen, die der Benutzer je nach Situation genehmigen oder verweigern kann. Damit können Fragen der Berechtigungen, die die Installation oder den Start der App aufhalten würden, auf später verschoben werden. Alle Berechtigungen können zudem in den Einstellungen angesehen und geändert werden. Die Apps sollten dahingehend geändert werden, dass sie die Berechtigungen an der betreffenden Stelle erfragen.

Darüber hinaus wurde die Verlinkung zwischen Apps in Android M einfacher gemacht. Apps können sich registrieren, um bestimmte URLs zu verarbeiten. Mit dem neuen autoVerify-Attribut sollen sich solche Links eindeutig und ohne Rückfrage beim Benutzer auflösen lassen. Auch der Energieverbrauch der Geräte soll weiter sinken. Mit der neuen »Doze«-Funktionalität versetzt sich das System, wenn es nicht bewegt oder anderweitig benutzt wird, schrittweise in immer tiefere Ruhezustände, an die sich die Apps mit verringerter Hintergrundaktivität anpassen sollen.

Weitere Neuerungen in Android M waren das einfachere Finden von Informationen durch eine Anfrage an »Google Now«, Zahlungen mit Android Pay und der Einsatz von Fingerabdrücken zur Authentifizierung. Cyanogenmod fügt noch weitere Änderungen hinzu und entfernt einige andere. So wurde das Senden verschlüsselter SMS mit Whisperpush entfernt. Offiziell gibt es keinen Ersatz dafür, aber vergleichbare Apps wie »Signal«, die man installieren kann, existieren.

Cyanogenmod 13.0 ist bereits für eine Reihe von Geräten verfügbar, weitere sollen im Laufe der Zeit hinzukommen. Die von Cyanogen entwickelten eigenen Apps sind noch nicht an Cyanogenmod 13.0 angepasst, dies soll aber bald geschehen. Welche Möglichkeiten zur Aktualisierung der eigenen Geräte zur Verfügung stehen, erklärt die Ankündigung der Veröffentlichung.

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