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Mo, 21. März 2016, 12:42

Software::Business

Kivitendo 3.4.0 freigegeben

Nach einem halben Jahr Entwicklungszeit wurde das freie Warenwirtschaftssystem Kivitendo in Version 3.4.0 freigegeben. Größere Neuerungen sind unter anderem die Massenkonvertierung von Lieferscheinen in Rechnungen, die E-Mail-Archivierung und der Lieferwertbericht.

Thomas Drilling

Kivitendo ist ein freies Warenwirtschafts- und Buchhaltungssystem (ERP), das als CGI-Webanwendung läuft. Es entstand ursprünglich unter dem Namen Lx-Office als Fork von SQL-Ledger, um dieses an die Verhältnisse auf dem deutschen Markt anpassen zu können. Es unterstützt den DATEV-Export, verfügt über eine Elster-Schnittstelle und ist damit eine Linux-Geschäftsanwendung für kleinere Unternehmen. Ferner kann Kivitendo, das in Perl geschrieben ist, um eine Kundenverwaltung (CRM) erweitert werden, die in PHP implementiert ist.

Seit Anfang 2014 ist die Firma Richardson & Büren (R&B) in Bonn federführend bei der Weiterentwicklung von Kivitendo. Die Entwickler konnten nun ein halbes Jahr nach der Freigabe der Version 3.3.0 eine neue Version präsentieren. Die jetzt veröffentlichte Version 3.4.0 enthält nach Angaben der Entwickler wieder einige größere Neuerungen. So ist jetzt die Massenkonvertierung von Lieferscheinen in Rechnungen möglich, was die Abläufe für Anwender mit größeren Datenmengen spürbar effizienter gestaltet. Die Rechnungen können auf Wunsch direkt an den Drucker geschickt werden. Die Abarbeitung erfolgt als Hintergrund-Job mit Statusinformation an den Benutzer. Die Rechnungen werden auch im WebDAV archiviert, falls diese Option mandantenseitig eingestellt ist.

Alle aus Kivitendo verschickten E-Mails werden ab jetzt in einem Journal gespeichert und können von Benutzern später erneut eingesehen werden. Dabei wird auch der Versandstatus hinterlegt. Anhänge können erneut heruntergeladen werden. Neu ist auch der Lieferwertbericht, der bei offenen Aufträgen genauer anzeigt, welchen Stand die Einzelpositionen aktuell haben.

Debitorenbuchungen können nun importiert werden. Für die Erfassung von Aufträgen steht ferner eine neue, experimentelle Maske zur Verfügung. Sie soll später einmal die bisherige Maske ablösen, wenn ihre Funktionalität die der alten Implementation übertrifft. Weiter gehört zu den größeren Neuerungen noch, dass der Task-Server nun mandantenfähig ist.

Daneben gab es noch viele kleine Änderungen, Verbesserungen und Korrekturen, die im Detail im Änderungslog aufgeführt sind. Die neue Version ist von Github zu beziehen. Kommerzieller Support ist von Richardson & Büren und anderen Dienstleistern erhältlich. Für schnelles Ausprobieren steht eine Online-Demo-Installation bereit.

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