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Di, 29. März 2016, 08:07

Software::Systemverwaltung

Calamares 2.2 mit besserer Crash-Analyse

Zwei Wochen nach der Version 2.1 steht Version 2.2 des modularen Installers Calamares bereit. Calamares 2.2 unterstützt unter anderem 32-bit UEFI-GRUB und bringt zahlreiche Neuerungen beim Debugging sowie Crash-Analyse mit.

Der Partitionierer von Calamares

calamares.io

Der Partitionierer von Calamares

Calamares ist ein modularer und distributionsunabhängiger Installer für Linux. Die Idee hatte ursprünglich der Italiener Teo Mrnjavac, der Amarok und Tomahawk mit entwickelt. Bereits vor einiger Zeit fiel Mrnjava auf, dass viele Distributionen zahlreiche Probleme mit dem Installer haben und teilweise an denselben Sachen arbeiten. Daraufhin entwickelte er die Idee eines Baukastens, der es verschiedenen Distributionen erlaubt, einen angepassten und individuell konfigurierten Installer mit angepasster Optik zu erstellen. Mittlerweile wird die Lösung von diversen Distributoren unterstützt und auch in verschiedenen Produkten eingesetzt. Zu den Nutzern von Calamares zählen unter anderem Chakra, Manjaro, Netrunner, OpenMandriva und Sabayon.

Nur zwei Wochen nach der letzten Version und einen Monat nach der neuen Generation 2.0 steht mit Calamares 2.2 eine neue funktionserweiterte Version bereit. Sie bringt automatische Breakpoints und eine GDB- und libcrashreporter-qt-basierende Crash-Analyse mit. Distributionsentwickler dürfen sich zudem über Verbesserungen bei der Debug-Schnittstelle freuen, die laut Aussage der Entwickler gleich mehrere Neuerungen erfuhr. Zudem verfügt der Installer über eine Unterstützung von 32-bit UEFI GRUB und bringt zahlreiche Korrekturen im Partitionierungsmodul mit. Neu ist ebenfalls der Support für NVMe SSDs. Hierfür wird allerdings mindestens KPMcore 2.1.1 benötigt.

Calamares 2.2 steht unter den Bedingungen der GNU General Public License Version 3 (GNU GPLv3) und kann ab sofort vom Server des Projekts heruntergeladen werden. Als Voraussetzungen werden neben einem Compiler unter anderem auch Cmake, Qt und Python angegeben.

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