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Di, 29. März 2016, 10:57

Software::Distributionen::Fedora

Fedora möchte die Distribution weiter modularisieren

Die von Red Hat gesponsorte Distribution Fedora möchte ihre Infrastruktur modularer gestalten. Dazu hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet.

fedoraproject.org

Die Modularisierung, die mit der Initiative »Fedora Next« die Aufteilung in die drei Teile Workstation, Server und Cloud brachte, wird nun fortgesetzt. Die Arbeitsgruppe zur Modularisierung skizziert in einem Wiki die anstehehenden Aufgabe. Dazu zählt zuallererst die Erstellung und Pflege eines Basismoduls. Dieses Modul soll den Entwicklern der »Spins« genannten Ableger mit alternativen Desktops oder solchen für spezielle Interessen die Arbeit erleichtern. Es soll aber auch Entwickler von außen animieren, Fedora als Grundlage eigener Projekte zu nutzen.

Das sogenannte »Fedora Base Module« soll regelmäßig als Docker Container oder als kleines installierbares Minimal-Image veröffentlicht werden. Künftig sind auch andere Veröffentlichungsformen denkbar. Um dieses und weitere mögliche Module universell einsetzbar zu gestalten, soll das unter Sicherheitsaspekten kleinstmögliche Modul erstellt werden, das zudem mit einem Minimum an Abhängikeiten auskommt. Witerhin soll die Arbeitsgruppe Werkzeuge zur Modulerstellung und -pflege erstellen sowie Richtlinien für Module entwerfen.

Um erfolgreich arbeiten zu können, erhofft sich die Arbeitsgruppe, Entwickler unter anderem aus den Bereichen Fedora Infrastructure, Release Engineering, QA und Security Team für ihre Arbeit interessieren zu können. Im Freenode-Netzwerk wurde der IRC-Kanal #fedora-modularization eingerichtet.

Unterdessen gehen die Arbeiten an Fedora 24 weiter, das derzeit mit drei Wochen Verspätung eine Veröffentlichung am 7. Juni 2016 anstrebt. Eine Alphaversion erscheint am heutigen 29. März.

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