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Mi, 30. März 2016, 15:30

Gemeinschaft::Organisationen

Linux Foundation weitet Initiativen aus

Die Linux Foundation verkündet in einer Serie von Mitteilungen den Beitritt der TODO-Initiative und weiterer Mitglieder. Das im Dezember gegründete Hyperledger-Projekt wählte Vorstandsgremien und konnte ebenfalls seine Mitgliederzahl erweitern.

Linux Foundation

Die im September 2014 von Facebook, Google, Twitter, Dropbox, Box, GitHub und weiteren Unternehmen gegründete TODO Group, die die von vielen Unternehmen genutzte Open-Source-Software gemeinschaftlich fördern wollte, begibt sich unter die Fittiche der Linux Foundation. Zugleich werden die Unternehmen Autodesk, CapitalOne, Netflix und SanDisk neue Mitglieder der Gruppe, die zuvor bereits Microsoft und andere Unternehmen und Organisationen aufgenommen hatte. Die Ziele der TODO Group sind im Prinzip dieselben wie die der Linux Foundation. Während die Foundation aber einzelne Projekte beherbergt, an denen diverse Mitglieder gemeinsam arbeiten, unterstützt die TODO-Gruppe die Zusammenarbeit der Mitglieder mit externen freien Projekten.

Zwei weitere neue Mitglieder der Linux Foundation, des Industriekonsortium zur Förderung von Linux, sind der Fahrzeughersteller Mazda und die IT-Sicherheitsfirma Symantec. Beide treten als Gold-Mitglied bei. Symantec will besonders in der AllSeen Alliance, einem Projekt zur Steuerung von allen möglichen vernetzten Geräten unter einer einheitlichen Oberfläche, und der Open Container Initiative mitarbeiten. Mazda hingegen entwickelt im Bereich von Fahrzeugtechnologie für das »Internet der Dinge« und bei Automotive Grade Linux.

Währenddessen gibt das im Dezember 2015 gegründete Hyperledger-Projekt den Beitritt mehrerer neuer Mitglieder und die Formierung eines technischen Beirats und eines Vorstandsgremiums bekannt. Dabei wurde auch Dirk Hohndel von Intel in den Vorstand gewählt. Die zehn neuen Mitglieder sind Blockstream, Bloq, eVue Digital Labs, Gem, itBit, Milligan Partners, Montran Labs, Ribbit.me, Tequa Creek Holdings und Thomson Reuters.

Die Blockchain-Technologie ermöglicht es, Transaktionen aufzuzeichnen und zu verifizieren. Dabei werden diese Aufzeichnungen zwischen allen beteiligten Rechnern ausgetauscht und sind dauerhaft. Kryptografische Verfahren, die auf soliden mathematischen Fundamenten ruhen, verhindern Fälschungen und Manipulationen. Es gibt dabei keine zentrale Instanz, deren Ausfall das Netzwerk lahmlegen würde.

Mit solchen Verfahren, die unter anderem durch Bitcoin populär wurden, lässt sich alles aufzeichnen und handeln, was von Wert ist, und daher sind sie inzwischen für viele Banken, Finanzinstitutionen und andere Unternehmen von großem Interesse. So können damit Sicherheiten binnen Minuten statt Tagen hinterlegt werden. Die Lieferung von Gütern und Zahlungen lassen sich damit aufzeichnen, und Hersteller können Produktions-Logs an weiterverarbeitende Unternehmen oder Behörden weitergeben.

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