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Fr, 8. April 2016, 08:47

Software::Cloud

OpenStack »Mitaka« veröffentlicht

Das OpenStack-Projekt hat die dreizehnte Version, Codename »Mitaka«, der Software zur Verwaltung von Clouds veröffentlicht. Neben vereinfachter Handhabung und besserer Skalierbarkeit will die neue Version vor allem durch eine optimierte Bedienung überzeugen.

OpenStack

Wie das Projekt bekannt gab, wurde das nun verfügbare OpenStack »Mitaka« von einer aus 2.336 Entwicklern und Nutzern bestehenden internationalen Gemeinschaft aus 293 Organisationen entwickelt und implementiert. »Da OpenStack nun seit fast sechs Jahren auf dem Markt ist, gilt sein Kern allgemein als ausgereift und stabil«, so das Projekt. Deshalb hat sich die OpenStack-Gemeinschaft in letzter Zeit vor allem darauf konzentriert, den Einsatz sowie die Handhabung und Skalierung der Software zu vereinfachen.

So enthält die neue Version zahlreiche Neuerungen, mit denen die täglichen Aufgaben von Cloud-Nutzern und Administratoren erleichtert werden sollen. Eines der Highlights ist die vereinfachte Konfiguration von OpenStack Compute (Nova): Durch zusätzliche Standardwerte müssen weniger Optionen manuell ausgewählt werden. Auch das Identity-Modul Keystone wurde deutlich vereinfacht: Der aus mehreren Schritten bestehende Vorgang zum Einrichten der Identity-Management-Funktionen eines Cloud-Netzwerks wurde auf nur einen Schritt deutlich verkürzt. Ein weiteres Beispiel für die verbesserte Handhabung in Mitaka ist Neutron, das jetzt eine bessere Vernetzung auf der Schicht 3 bietet und verteilte virtuelle Router (DVR) unterstützt.

Weiterhin bietet Mitaka bietet auch diverse Weiterentwicklungen bei der Skalierbarkeit. So kann z. B. die in der Liberty-Version eingeführte Convergence Engine von Heat höhere Lasten und komplexere Aktionen für die horizontale Skalierung verarbeiten und bringt zugleich bessere Leistung für zustandslose Vorgänge, so genannten »stateless operations«, mit. Ebenso vergrößern Fernet-Tokens jetzt im Identity-Modul Keystone die Anzahl der unterstützten API-Vorgänge. Außerdem haben die Entwickler große Fortschritte bei Cells v2 erzielt, einer weiteren Funktion, die mit »Liberty« eingeführt wurde und eine horizontale Skalierung von OpenStack-Rechnerwolken unterstützt.

Der dritte Schwerpunkt lag bei der Optimierung der Bedienung. So bietet Mitaka jetzt mehr Unterstützung von Software Development Kits (SDKs) in einer ganzen Reihe verschiedener Sprachen. Eine weitere Verbesserung für Anwendungsentwickler wird die neue »Gib-mir-ein-Netzwerk«-Funktion in Neutron bringen, die sich derzeit noch in der Entwicklung befindet. Diese Funktion wird mit einer einzigen Aktion alle folgenden Schritte erledigen: Erstellen eines Netzwerks, Verknüpfen mit einem Server, Zuweisen einer IP-Adresse sowie Erlaubnis des Netzwerkzugriffs. Einzelne Elemente dieser neuen Funktion sind bereits in Mitaka realisiert.

OpenStack wurde größtenteils in Python implementiert und steht unter der Apache-Lizenz 2.0. Die einzelnen Komponenten können von der Projektseite heruntergeladen werden. OpenStack »Mitaka« kann ab sofort im Quellcode auf dem Server des Projektes angesehen werden. Bereits in den kommenden Wochen sollten die ersten auf OpenStack »Mitaka« basierenden Produkte und Dienstleistungen veröffentlicht werden. Im OpenStack Marketplace können Interessenten Distributionen und Cloud-Dienstleister finden, die mit »OpenStack Powered« gekennzeichnet sind und die Interoperabilitäts-Test erfüllen.

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