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Do, 21. April 2016, 12:12

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 8 veröffentlicht

Der Linux-Distributor Red Hat hat Version 8 seiner OpenStack-Distribution vorgestellt. Sie integriert die zahlreichen Neuerungen von OpenStack 2015.2 »Liberty«.

Red Hat

Wie der im August 2015 erschienene Vorgänger beruht Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 8 auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 7. Die zentrale Komponente OpenStack wurde allerdings auf die im Oktober 2015 erschienene Version »Liberty« aktualisiert. OpenStack dient zur Verwaltung privater Clouds jeder Größe.

Die neue Version von Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform bringt den Anwendern zahlreiche Neuerungen. So werden jetzt automatisierte Updates sowohl der OpenStack-Dienste als als des Directors möglich. Der Director unterstützt ferner Cisco Networking besser, ist flexibler konfigurierbar, unterstützt Big Switch Networks, verwendet VXLAN als Standard-Overlay-Netzwerk und unterstützt SSL und IPv6 in Overcloud-Knoten.

Die Blockspeicher-Komponente bietet eine allgemeine Volume-Migration, Import und Export von Schnappschüssen, Backups mit Hilfe von Schnappschüssen, wobei das betroffene Volume online bleibt, eine neue Programmierschnittstelle zur Replikation und ein allgemeiner Cache für Images virtueller Maschinen. Der Compute Service erleichtert das Ändern des Admin-Passworts für einen Server, ermöglicht die Verwendung virtueller Netzwerkschnittstellen mit mehreren Warteschlangen, so dass die Netzwerklast auf die virtuellen CPUs verteilt werden kann, unterstützt Quality of Service-Definitionen für Disks, wenn Ceph RBD verwendet wird, und bringt eine neue Programmierschnittstelle für Hochverfügbarkeitslösungen, mit der ein Rechner als nicht verfügbar markiert werden kann.

Auch der Identitätsdienst wurde erweitert. Man kann nun WebSSO für jeden Identitäts-Anbieter separat konfigurieren, neue Attributes für SAML sind verfügbar und Autorisierung mit X.509-Client-Zertifikaten kam experimentell hinzu. Der Image service unterstützt nun das Signieren und Verschlüsseln von Images virtueller Maschinen. Auch der Object Storage-Dienst ermöglicht jetzt das Verschlüsseln der Daten, wobei das für die Benutzer transparent geschieht.

Die Netzwerkkomponente unterstützt jetzt Quality of Service-Definitionen. Open vSwitch wurde auf Version 2.4.0 aktualisiert. Die Zugriffsrechte können auf Role-based Access Control (RBAC) umgestellt werden.

Als neue technische Vorschau stehen in Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 8 ein Benchmark-Dienst, eine Echtzeit-Version von KVM, eine DPDK-beschleunigte Version von Open vSwitch und ein OpenDaylight-Netzwerk-Plugin zum Erstellen eines Software-definierten Netzes (SDN) zur Verfügung. Weitere Einzelheiten kann man den Anmerkungen zur Veröffentlichung entnehmen. Wie alle Produkte wird auch die Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform als Abonnement vertrieben, das eine jährliche Gebühr für Support und Updates umfasst. Die Plattform ist auch als Bestandteil einer neuen Version der Red Hat Cloud Suite erhältlich, die die Verwaltungswerkzeuge OpenShift Enterprise, CloudForms sowie das Ceph-Speichersystem dazupackt.

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