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Di, 26. April 2016, 11:34

Software::Desktop::Cinnamon

Desktopumgebung Cinnamon 3.0 freigegeben

Das Linux-Mint-Team hat die Desktopumgebung Cinnamon 3.0 freigegeben. Gegenüber Version 2.8 gab es eher kleine Änderungen wie einige neue Einstellungsmöglichkeiten und mehr optionale Animationen.

Cinnamon wurde Ende 2011 von Linux-Mint-Gründer Clement Lefebvre initiiert, nachdem das Linux-Mint-Team nicht mit der Gnome-Shell einverstanden war und stattdessen das Verhalten von Gnome 2 weitgehend wieder herstellen wollte. Insbesondere gibt es in Cinnamon wieder das Panel und herkömmliche Menüs. Zudem flossen Teile der Mint-Eigenentwicklungen wie das mintMenu, ein eigener Starter und ein Konfigurationscenter ein. Cinnamon beruht auf Gnome 3-Technologien, ohne Gnome selbst noch zu benötigen. Es verwendet eine Abspaltung von Mutter als Window-Manager und einen Ableger von Nautilus als Dateimanager. Cinnamon ist nicht auf Linux Mint beschränkt, sondern auch für andere Distributionen erhältlich.

Vor zwei Wochen erst hatte Clement Lefebvre, Projektleiter von Linux Mint, eine Vorschau auf Cinnamon 3.0 gewährt. Jetzt ist die neue Version da, die eher kleine neue Funktionen, einige neue Einstellungsmöglichkeiten und mehr optionale Animationen bringt.

Cinnamon 3.0 wird in Linux Mint 18 enthalten sein, das in wenigen Tagen erscheinen wird. Wahrscheinlich wird es auch als Update zu früheren Mint-Versionen angeboten, wozu aber noch keine Details verfügbar sind.

Zu den wesentlichen Neuerungen der neuen Version zählen Verbesserungen des Window-Managers, die die Kachelung von Fenstern, Ein- und Ausblenden, Fenstergruppen im Compositor und Fenster im Vollbildmodus betreffen. Bei Touchpads können das Scrollen durch Bewegung zum Rand oder mit zwei Fingern unabhängig konfiguriert werden, beides ist standardmäßig aktiviert. Die frühere Sound- und Barrierefreiheits-Konfigurationsmodule wurden noch einmal neu in Python geschrieben und laufen jetzt unter dem Cinnamon-Konfigurationsprogramm. Das macht künftige Anpassungen für die Entwickler wesentlich leichter.

Fotostrecke: 2 Bilder

Update-Manager in Linux Mint 18 zeigt verfügbare Kernel-Updates
Neues Sound-Modul in Linux Mint 18
Batteriebetriebene Peripheriegeräte wie beispielsweise PS4-Controller können jetzt individuell benannt werden, um sie besser unterscheiden zu können. Die Standardanwendungen, die zum Ansehen oder Bearbeiten von Dateien gestartet werden sollen, können nun auch für verschiedene Typen von Textdateien unterschiedlich gesetzt werden, beispielsweise für Dokumente und Quellcode. Die Startprogramme im Panel enthalten jetzt Anwendungs-Aktionen. Animationen sind in Dialogen und Menüs standardmäßig eingeschaltet. Favoriten und Systemoptionen können nun im Menü-Applet angezeigt werden. Das Desklet »photo-frame« sucht jetzt auch in Unterverzeichnissen nach Bildern. Daneben wurde auch die Unterstützung für GTK+ 3.20, für Spotify 0.27 und Viber verbessert.

Cinnamon 3.0 steht im Quellcode auf Github bereit. Binärpakete werden mit der Zeit ihren Weg in die Distributionen finden.

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