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Mi, 27. April 2016, 11:12

Software::Cloud

Open365 als Alternative zu Microsofts Office 365

Open365 ist eine Open-Source-Alternative zu Microsofts Office 365 und Google Drive, die es erlaubt, Dokumente online zu erstellen und Dateien über die Cloud zu synchronisieren.

Sync-Client unter Windows 10

eyeOS

Sync-Client unter Windows 10

Open365 ist eine neue Plattform, die Produktivwerkzeuge aus dem Open-Source-Umfeld vereint. Dazu zählen LibreOffice, Seafile und KDEs Kontact-Suite. Der Dienst ist derzeit noch in der Betaphase, kann aber bereits getestet werden. Die Nutzung geschieht im Browser, über Clients für Linux, OS X oder Windows kann mit verschiedenen Geräten synchronisiert werden. Für mobile Geräte steht dazu eine Android-App bereit, an einem Gegenstück für iOS wird gearbeitet. Open365 ermöglicht mit LibreOffice Online das Erstellen und Editieren von Dokumenten, die dann mithilfe der Cloud mit weiteren Geräten synchronisiert werden kann.

Bei der Anmeldung zu Open365 wird als Username eine E-Mail-Adresse erzeugt, die sowohl für Mail als auch zum Einloggen in das Webinterface sowie die Sync-Clients dient. Zudem gibt es 20 GByte kostenfreien Speicherplatz in der Cloud. Auch wenn der Fokus auf Dokumenten liegt, unterstützt Open365 in einem Bildbetrachter alle gängigen Bildformate sowie im Mediaplayer auch Audio und Video.

Fotostrecke: 4 Bilder

Sync-Client unter Windows 10
KDE Kontact in Open365
Auswahlmenü in Open365
Bibliotheken teilen in Open365
Dateien können über das Webinterface direkt hochgeladen werden und in vorhandenen oder neu erstellten Bibliotheken abgelegt werden. Neu erzeugte Bibliotheken können mit Passwort versehen und verschlüsselt erstellt werden. Das Teilen von Bibliotheken oder Dateien kann mit einzelnen Anwendern oder Gruppen geschehen. Im Webinterface editierte Dokumente können in der Cloud oder auf dem Computer im gleichen oder einem anderen Format gespeichert werden.

Die Handhabung von Open365 ist größtenteils selbsterklärend und ähnelt dem Betrieb einer Owncloud. Wie diese kann Open365 auch selbst gehostet werden, entsprechende Repositorien sollen demnächst verfügbar werden. Auch die Synchronisation funktioniert wie erwartet. Unter Debian Unstable ließ sich der Sync-Client allerdings nicht installieren, da er Qt4-Bibliotheken nutzt, unter Debian »Jessie« funktionierte die Installation und Synchronisation ebenso wie mit der Android-App problemlos.

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Kommentare (Insgesamt: 29 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[4]: VIRUS? (Franzel, Di, 14. Juni 2016)
Re[3]: Open Source?! (Franzel, Di, 14. Juni 2016)
Re[2]: Open Source?! (OpenSource, Mi, 4. Mai 2016)
Re: Open Source?! (Test123, Fr, 29. April 2016)
Open Source?! (nifker, Do, 28. April 2016)
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