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Fr, 29. April 2016, 10:12

Software::Grafik

Betaversion von Krita 3.0 verfügbar

Das Krita-Entwicklerteam hat das freie Malprogramm in Version 3.0 Beta veröffentlicht. Die Benutzer sind nun zu weiteren Tests aufgefordert, damit Krita 3.0 bei der bald bevorstehenden offiziellen Freigabe im Mai gut getestet ist.

Krita 3.0 nach dem Start

krita.org

Krita 3.0 nach dem Start

Krita 3.0 soll nun nach Angaben der Entwickler im Mai endgültig erscheinen. Gleichzeitig soll eine neue Kickstarter-Kampagne starten. Wie die Entwickler allerdings schon im Januar einräumten, wird Krita 3.0 eine reine Testversion des freien Malprogramms sein. Erst die später folgende Version 3.1 soll wieder als stabile Version deklariert werden.

Die neue Betaversion enthält ausschließlich Korrekturen, diese allerdings in großer Zahl. Eine Reihe bekannter Fehler warten noch auf ihre Korrektur. Es wird voraussichtlich noch eine weitere Betaversion vor 3.0 geben.

Krita bringt in Version 3.0 viele Neuerungen gegenüber der mehr als ein Jahr alten Version 2.9. Ein Teil davon konnte dank einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne realisiert werden. Zum einen wurde die interaktive Geschwindigkeit, die bisher immer dann zu wünschen übrig ließ, wenn große Bildformate oder große Pinsel genutzt wurden, gesteigert. Das Team hatte bereits im Vorfeld analysiert, was beispielsweise Photoshop hier macht, und die Lösung besteht darin, auf dem Bildschirm mit einer verkleinerten Version des Bildes zu arbeiten - wovon der Benutzer aber nichts merken soll.

Fotostrecke: 5 Bilder

Krita 3.0 nach dem Start
Krita 3.0: Verbesserte Pop-Up-Palette
Krita 3.0: Die verbesserte Farbauswahl
Krita 3.0: Die neue Grid-Handhabung
Krita 3.0: Gradient Map Filter
Ebenfalls aus der Kampagne kommt die Erweiterung der Unterstützung für handgezeichnete zweidimensionale Animationen, die nun direkt im Kern von Krita verdrahtet ist. Das Grid-Werkzeug wurde durch einen komplett neuen »Grid-Docker« ersetzt, der einfacher zu handhaben sein soll. Auch der Gradient Map Filter wurde weiter verbessert. Ein durchaus genauso wichtiger Punkt war die Portierung des ganzen Programms auf Qt 5. Diese Arbeit, die dem Team nach eigenen Angaben keine Freude machte, war notwendig, um das Programm auf dem Laufenden zu halten, denn Qt 4 lebt offiziell bereits nicht mehr.

Darüber hinaus stellen die Entwickler jetzt portable Binärpakete für Linux, MS Windows und Mac OS X bereit. Für Linux sind diese Pakete als AppImages erstellt. AppImages sind ein distributionsübergreifendes Format, das aus der KDE-initiative Klik hervorgegangen ist. Die Download-Möglichkeiten sind in der Ankündigung zu finden.

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