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Di, 3. Mai 2016, 08:04

Software::Virtualisierung

Proxmox VE 4.2 freigegeben

Proxmox Server Solutions GmbH, Entwickler der Server-Virtualisierungslösung Proxmox Virtual Environment (VE), hat ihr System in der Version 4.2 freigegeben. Die Open Source-Virtualisierungsplattform kombiniert KVM- und LXC-Container-Virtualisierung auf einem integrierten Webinterface und ermöglicht unter anderem das Setup von hochverfügbaren Clustern.

Proxmox VE 4.2

Proxmox

Proxmox VE 4.2

Proxmox Virtual Environment (Proxmox VE) ist eine freie Virtualisierungsplattform des gleichnamigen Wiener Herstellers Proxmox Server Solutions GmbH, die Kernel-based Virtual Machine (KVM) und Container-Virtualisierung mit Linux Containers (LXC) kombiniert. Sie ermöglicht, LXC-Container und virtuelle Maschinen mit KVM auf einem Host zu verwalten, hochverfügbare Cluster zu erstellen sowie Netzwerk und Speicher über eine integrierte Management-Oberfläche zu verwalten.

Mit dem neuen GUI-Framework Sencha Ext JS 6 hat das Proxmox VE GUI in der neuen Version 4.2 ein modernes »Flat-Design« und ein überarbeitetes Icon-Set enthalten. Im Tab »Summary« werden Daten nun in einem interaktiven Graphen visualisiert, was laut Aussage des Herstellers den Anwendern eine bessere Übersicht über seine Performance-Daten verschaffen soll. Die Graphen enthalten zudem interaktive Funktionen wie z.B. einfaches Zoomen. Mit dem neuen Framework wurden weitere Einstellungsmöglichkeiten von der Kommandozeile ins GUI gebracht, so z.B. die LXC Mount-Point-Optionen oder die Möglichkeit zum Filtern von Syslog-Meldungen. Die Übersetzungen für das Web-Interface auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Norwegisch wurden aktualisiert. Insgesamt ist das GUI nun in 19 Sprachen übersetzt.

Neu in der Version 4.2 ist auch die Möglichkeit einer Thin-Provisionierung anhand Logical Volumes. Benutzer können in der neuen Version über den Proxmox Bare Metal ISO-Installer LVM-thin oder ZFS verwenden. Eine weitere neue Funktion in Proxmox VE 4.2 ist die Möglichkeit, ZFS-Storage während der Installation auszuwählen. Wählt der Admin ZFS als Installationsziel aus, wird das ZFS-Plugin automatisch und Out-of-the-Box konfiguriert. Ferner kann die neue Version das freie Webserver-Zertifikat von »Let's Encrypt« verwenden. Eine Liste aller Änderungen kann dem Changelog von Proxmox VE 4.2 entnommen werden.

Proxmox VE 4.2 kann ab sofort als ISO-Datei von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden. Die Virtualisierungslösung Proxmox VE steht unter der freien Lizenz GNU Affero GPL, Version 3. Für Unternehmenskunden bietet Proxmox Support-Subskriptionen an.

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