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Fr, 6. Mai 2016, 10:33

Software::Systemverwaltung

m23 16.2 freigegeben

Das Software-Verteilungssystem m23 ist in Version 16.2 erschienen, die Ubuntu 16.04 LTS unterstützt. m23 ist jetzt auch im Univention App Center verfügbar.

Plasma-Desktop von Kubuntu 16.04 LTS

Hans-Joachim Baader

Plasma-Desktop von Kubuntu 16.04 LTS

Mit m23 kann man hunderte von Rechnern über ein Netzwerk installieren und administrieren. m23 kann das komplette Linux-System auf leeren oder bereits eingerichteten Clients installieren. Die Administration wird durch die m23-Administrations-Weboberfläche durchgeführt.

Die neue Version 16.2 bringt Unterstützung für die jüngst erschienene neue Version 16.04 LTS »Xenial Xerus«. Dabei stehen fünf grafische Desktopumgebungen vorkonfiguriert zur Auswahl: KDE, Mate, LXDE, Unity und Xfce. Der m23-Funktionsumfang ist nun auch für m23-Clients mit Ubuntu 16.04 verfügbar.

Unity-Desktop von Ubuntu 16.04 LTS mit Firefox

Hans-Joachim Baader

Unity-Desktop von Ubuntu 16.04 LTS mit Firefox

Die Anpassung an Ubuntu 16.04 LTS geschah so schnell wie noch nie nach einer neuen Ubuntu-Version, obwohl es ein hartnäckiges Problem mit Systemd gab. Diese betrafen die m23-eigenen X.Org-Erkennungsroutinen und wurden provisorisch gelöst, nach einer besseren Lösung wird noch gefahndet.

Neu ist in m23 16.2 auch die m23-App, die man über das Univention App Center auf Univention Corporate Server installieren kann. Die weiteren Änderungen in dieser Version sind eher kleinerer Art. m23 kann nun auch Clients mit dynamischen IP-Adressen integrieren. Hierzu gibt es im entsprechenden Dialog eine Schaltfläche. Beim Anlegen eines neuen Clients wird die Client-Zeitzone passend zur Sprache vorgeschlagen. Zudem ist der nicht mehr unterstützte Bootloader LILO nicht mehr auswählbar.

Die Dokumentation wurde um einen Hinweis zum Skript /m23/bin/externalDHCPControl.sh erweitert, welches bei jeder Änderung an der DHCP-Boot-Konfiguration eines Clients mit Parametern (Aktion, Clientname, IP, Netzwerkmaske, MAC-Adresse) aufgerufen wird. Dies ist insbesondere nützlich, wenn nicht der m23-eigene, sondern ein externer DHCP-Server verwendet werden soll, welcher durch externalDHCPControl.sh dynamisch konfiguriert werden kann.

Mit dem Entwicklerwerkzeug meldFileDevelVsRelease kann eine Datei in der Release- und Devel-Version abgeglichen werden. Das Skript m23Search liefert keine (unerwünschten) Treffer in den geshi-Dateien mehr. Das Basissystemarchiv für die zu installierende Distribution wird vorher komplett auf den m23-Server heruntergeladen und mittels GPG-Signatur auf Unverfälschtheit geprüft.

Anders als unter den anderen m23-Server-Plattformen, wird unter UCS apt-cacher-ng statt Squid zum Zwischenspeichern der Softwarepakete verwendet. In der m23-App sind außerdem die folgenden m23-Komponenten deaktiviert, da es ansonsten zur Kollision mit UCS-Komponenten kommen würde: DHCP-Server, LDAP-Server, IP-Verwaltung, Firewall, Virtualisierung und Client-Backup.

Weitere Auskunft über die Änderungen gibt das Änderungslog. Die neue Version ist als Update über die m23-Oberfläche oder via APT, als ISO zum Brennen der m23-Server-Installations-CD, als vorinstallierte virtuelle Maschine oder als Raspberry-Pi-Image-Datei auf der Download-Seite von m23 zu finden.

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