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Mi, 11. Mai 2016, 09:21

Software::Datenbanken

NoSQL-Datenbank Redis 3.2 freigegeben

Die Redis-Entwickler haben Version 3.2 der unter BSD-Lizenz stehenden NoSQL-Datenbank Redis zum Download freigegeben. Die Neuerungen der aktuellen Version umfassen unter anderem Verbesserungen am Cluster-Modus, ein neues Geo-API und Bitfelder.

redis.io

Redis ist eine In-Memory-Datenbank, die ähnlich wie andere NoSQL-Datenbanken mit einer Key-Value-Speicherung arbeitet. Die Lösung eignet sich deshalb vor allem für weniger komplexe Datenstrukturen, kann dafür aber im direkten Vergleich mit relationalen Datenbanken oftmals erheblich schneller und ressourcenschonender arbeiten. Redis wurde in C implementiert und wird von vielen populären Programmiersprachen unterstützt, darunter beispielsweise C, C#, Java, PHP, Ruby, Perl, Erlang, Scala und Clojure.

Die nun veröffentlichte Version 3.2 von Redis hat laut Aussage der Entwickler länger als erwartet auf sich warten lassen, dafür bietet sie auch diverse lang gewünschte Neuerungen. So führt die neue Version ein neues Geo-API ein, das eine leichtere Handhabung von Koordinaten ermöglicht. Ebenfalls neu ist das Kommando BITFIELD, das ebenso schon lange gewünscht wurde. Der Redis Cluster wurde weitgehend überarbeitet und die Lua-Script-Replikation weiter verbessert. Zudem wurde der Lösung ein neuer Lua-Script-Debugger spendiert.

Weitere Verbesserungen sind Optimierungen am Kern des Systems und geringerer Speicherbedarf. SPOP akzeptiert in der neuen Version ein optionales Zahl-Argument und RDB soll schneller geladen werden. Eine Liste aller Änderungen bietet das Changelog der neuen Version.

Redis 3.2 kann ab sofort im Quellcode vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Anwender, die noch nicht mit der Funktionsweise des Servers vertraut sind, finden zahlreiche Anleitungen unter redis.io. Unter anderem bietet der Dokumentationsbereich eine Referenz aller Kommandos und diverse Tutorials.

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