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Mo, 23. Mai 2016, 12:17

Gemeinschaft::Veranstaltungen

ESA startet 6. Summer of Code in Space

Ähnlich wie Google veranstaltet auch die ESA einen Summer of Code. In diesem Jahr wurde die Zahl der Projekte von 23 auf 24 aufgestockt.

sophia.estec.esa.int

Auch wenn in diesem Jahr 24 statt wie im Vorjahr 23 Projekte an den Start gehen, von denen jedes mit 4000 Euro bezahlt wird, kann man sicher nicht behaupten, dass sich die ESA für freie Software ein Bein ausreißt. Das ist natürlich auch bei Google nicht der Fall, das, gemessen am eigenen Gewinn, nur lächerlich geringe Beträge investiert. Die Europäische Weltraumagentur hätte in diesem Jahr 60 Projekte finanzieren können, bereitgestellt wurde jedoch nur Geld für 24 Projekte, also 96.000 Euro, während ein Gesamtbudget von etlichen Milliarden vorhanden ist.

Die Bewerbungsphase für den Summer of Code in Space 2016, der in diesem Jahr zum 6. Mal veranstaltet wird, ist bereits vorüber. Nach Angaben der ESA gingen über 60 Bewerbungen für Projekte ein. Die Auswahl der Bewerber ist noch nicht abgeschlossen. Am 1. Juni soll die Bearbeitung der Projekte beginnen, für die die Studenten drei Monate Zeit haben.

Wie beim Google Summer of Code können beim Summer of Code in Space Organisationen aus dem freien Softwarewelt Projekte vorschlagen, wobei für jedes Projekt ein Mentor aus der jeweiligen Organisation zur Verfügung stehen muss. Danach können sich Studenten für diese Projekte bewerben. Für erfolgreich abgeschlossene Projekte werden 4000 Euro an den Studenten ausgezahlt. Anders als bei Google scheinen die Mentor-Organisationen aber kein Geld zu bekommen.

Mit der Förderung will die ESA freie Software unterstützen, die mit Hilfe der Studenten neue Funktionalität oder Prototypen entwickeln können. Ob dieser Code später tatsächlich einmal verwendet wird, ist nicht von Belang. Meist ist das aber der Fall, wobei der Code manchmal noch einige Änderungen durchlaufen muss. Trotz aller Einschränkungen haben auch in diesem Jahr wieder etliche Organisationen Projekte vorgeschlagen, darunter KDE mit dem 3D-Planetarium Stellarium, dem Planetarium und Teleskopsteuerungsprogramm KStars und dem virtuellen Globus Marble, dem in Software implementierten Radiosender GNU Radio, das kompakte Echtzeit-Betriebssystem RTEMS, der grafische Editor OpenGEODE für endliche Automaten, das CAD-Programm BRL-CAD, das Programm für wissenschaftliche Berechnungen und Visualisierungen GNU Octave und der Netzwerksimulator NS-3.

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