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Mi, 25. Mai 2016, 10:02

Software::Distributionen::Debian

Debian und das Internet der Dinge

Bei Debian herrschte bisher eher Funkstille, was das Internet der Dinge angeht. Das könnte sich demnächst ändern.

Software in the Public Interest (SPI)

Bislang gab es in Debian außer einigen kleineren Paketen wie sispmctl, usbrelay, digitemp und owfs nichts, um Geräte über ein Netzwerk zu kontrollieren. Das könnte sich mit dem kürzlich nach Debian Unstable hochgeladenen Paket alljoyn-core-1504 ändern, über das der Paketbetreuer Thorsten Alteholz jetzt in seinem Blog berichtet. Das Paket ist der erste Teil des Alljoyn Framework der Allseen Alliance, die unter dem Dach der Linux Foundation versucht, einen offenen Standard und Interoperabilität für das Internet der Dinge zu etablieren.

Alljoyn ist ein Open-Source-Projekt, das 2011 von Qualcomm initiiert und in die Allseen Alliance eingebracht wurde. Ziel ist ein Framework für die Kommunikation von Geräten und Anwendungen mittels Peer-to-Peer (P2P). Das Framework bedient dabei Geräte unabhängig von Produktkategorie, Plattform-, Marken- und Verbindungstyp. Das Projekt unterliegt der ISC-Lizenz, einer modifizierten Version der 2-Klausel-BSD-Lizenz.

Dem Kern des Frameworks werden andere Pakete folgen, für die bereits veröffentlichte Tar-Archive vorliegen. Dabei handelt es sich unter anderem um Unterstützung für AT&Ts Lightning-Geräte sowie Gateways um die Grenzen lokaler Netzwerke zu überschreiten. Künftig sind auch Module für Z-Wave-, ZigBee- oder Bluetooth-Geräte geplant.

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