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Mi, 25. Mai 2016, 12:19

Software::Distributionen::OpenSuse

Opensuse Leap 42.2 Alpha1 erschienen

Das Opensuse-Projekt hat die erste Alphaversion von Version 42.2 der freien Linux-Distribution veröffentlicht. Da damit die Entwicklung erst beginnt, gibt es aber noch nicht viel zu sehen.

en.opensuse.org

Das Opensuse-Projekt hat ein halbes Jahr nach Leap 42.1 die erste Alphaversion von Version 42.2 der freien Linux-Distribution veröffentlicht. Wie Ludwig Nussel ankündigt, unterscheidet sich die erste Alphaversion noch nicht sehr von Leap 42.1. Im Grunde sei es 42.1 mit einigen Updates. Dennoch ist es keine Version für die normalen Anwender, sondern vor allem für die Entwickler.

Zu den Neuerungen in dieser Version gehören Qt 5.6 und Linux 4.4, die vom kommenden Suse Linux Enterprise 12 SP2 stammen, und ein aktualisiertes KDE. Weitere 700 Paket-Updates sind im Kommen, darunter YaST, X.org, Gnome und Systemd.

Opensuse Leap 42.2 soll laut dem Zeitplan in der ersten Novemberwoche erscheinen. Bis dahin soll es noch eine zweite Alphaversion geben, möglichst noch vor der Opensuse-Konferenz, die vom 22. bis 26. Juni in Nürnberg stattfindet, sowie eine dritte Alphaversion, zwei Betaversionen und zwei Veröffentlichungskandidaten. Damit erscheint jeweils im Monatsabstand eine Testversion. Nach der dritten Alphaversion werden am Kernsystem nur noch wirklich nötige Änderungen vorgenommen, während Versions-Updates im Rest des Systems weiter möglich sind. Nach der zweiten Betaversion sollen nur noch Korrekturen eingebracht werden.

Seit Leap 42.1 folgt Opensuse einem neuen Veröffentlichungszyklus, der sich an Suse Linux Enterprise orientiert. Für die Unternehmens-Distribution erscheinen einmal im Jahr Updates, die als »Service Pack« vertrieben werden. Diese Updates stellen die Grundlage von Opensuse Leap dar. Alle paar Jahre, wenn Suse Linux Enterprise in einer neuen Hauptversion erscheint, wird auch Opensuse Leap in einer neuen Hauptversion herausgegeben; Suse Linux Enterprise 13 wird also seine Entsprechung in Opensuse Leap 43.1 haben. Mit diesem Schema mildert Opensuse auch den Mangel an Entwicklern ab, da so die meiste Arbeit von Suse-Vollzeitentwicklern geleistet wird.

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