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Mi, 25. Mai 2016, 14:56

Hardware

Erstes Zertifikat für Open-Source-Hardware

Im Oktober will die »Open Source Hardware Association« OSHWA ein erstes Zertifikat für Open-Source-Hardware auflegen. Es soll bestimmte Eigenschaften garantieren, die der Definition offener Hardware entsprechen.

OSHWA

Die Organisation OSHWA richtet wie in jedem Jahr den Oktober auch 2016 als »Open Source Hardware Month« aus. Dazu gehört ein Summit am 7. Oktober, auf dem die erste Zertifizierung für offene Hardware in Version 1 vorgestellt wird. Diese soll Vorteile sowohl für Hersteller als auch für Käufer bieten.

Laut Definition von OSHWA liegt bei Open-Source-Hardware das Design öffentlich in einer Form vor, die es erlaubt, das Design zu studieren, zu verändern sowie darauf basierende Hardware zu bauen und zu verkaufen.

Das Zertifikat wird nicht von OSHWA, sondern von den Herstellern der Hardware selbstvergeben. Dafür können sie das offizielle Logo für das OSHWA-Zertifikat verwenden. Der Hersteller muss zustimmen, dass unrechtmäßig geführte Zertifikate Strafen nach sich ziehen. Als das größte Problem beim Entwurf eines solchen Zertifikats erwies sich die Handhabung unfreier Komponenten. Die Definition richtet sich danach, dass bei Verfügbarkeit freie Bauteile verwendet werden sollen. Die Verwendung von proprietären Anteilen bei Nichtverfügbarkeit einer besseren Alternative führt aber nicht zu einer Abwertung des Zertifikats. Allerdings soll gänzlich freie Hardware gesondert ausgezeichnet werden.

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