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Do, 26. Mai 2016, 15:08

Software::Browser

Chrome 51 freigegeben

Google hat den Webbrowser Chrome in der Version 51 freigegeben, die zahlreiche Sicherheitslücken schließt. Neu in Chrome 51 sind zudem Verbesserungen an der Rendergeschwindigkeit und erweiterte APIs für Entwickler.

Google Chrome 51

Mirko Lindner

Google Chrome 51

Google Chrome ist mittlerweile mehr als ein simpler Browser: Mit geschätzt einer Milliarde Anwendern und einem globalen Marktanteil von 60 Prozent etablierte sich die Anwendung nicht nur zu einem der führenden Browser, sondern auch zu einer der wichtigsten Internet-Plattformen. Die Integration neuer Technologien hat deshalb unmittelbar Auswirkungen auf zahlreiche Dienste und Seiten. Auch die Speicherung von Daten ist ein zentraler Bestandteil, bedeutet ein Fehler doch eine Vielzahl von Opfern.

So hat Google in der neuen Version 51 das API zur Passwortverwaltung überarbeitet und mit der Einführung des Credential Management API eine zentrale Schnittstelle geschaffen, über die Webseiten und der Passwortmanager des Browsers Daten miteinander austauschen können. Damit hat das Unternehmen den von W3C definierten Standard nun auch in die eigene Anwendung implementiert und gibt Entwicklern ein weiteres Werkzeug an die Hand, das sie bei der Speicherung von Daten nutzen können. Zudem wird in der neuen Version des Browsers das Einloggen vereinfacht - sind die Login-Informationen für eine Webseite hinterlegt, kann Google Chrome den Anwender automatisch bei einem Besuch anmelden.

Ebenfalls neu in Chrome 51 ist das »Intersection Observer API«, das das Scrollen verbessert, indem es interaktive Elemente auslagert. Bisher mussten Webseiten diese Funktionalität in Form eigener Skripte implementieren, um ein schnelleres Laden zu erreichen. Ferner hat Google den Overhead beim Rendering minimiert und unterbindet das Berechnen von Inhalten, die nicht sichtbar sind. Laut Aussage von Google beschleunigt die Änderung nicht nur das Rendering, sondern spart auch bis zu 30 Prozent Energie.

Weitere Neuerungen von Chrome 51 sind passive Event-Handler, die es Seiten erlauben, JavaScript beim Bedienen besser auszuführen. Das »Same-site Cookies«-Attribut erlaubt es Seiten, Cookies besser abzusichern, und die Unterstützung von AES_256_GCM cipher bei TLS bietet eine erhöhte Sicherheit. Laut Google wurden zudem über 42 teils sehr ernste Fehler behoben und Entwicklern im Zuge des Sicherheitsprogrammes mehrere tausend US-Dollar ausbezahlt. Die höchsten Beiträge von je 7500 US-Dollar sicherte sich dabei Mariusz Mlynski, der gleich vier kritische Lücken in Chrome fand.

Google stellt Chrome 51 für Linux, Mac OS X und Windows auf der Downloadseite des Unternehmens bereit. Die Anwendung aktualisiert sich bei bestehender Installation automatisch.

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