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Mi, 1. Juni 2016, 08:05

Gemeinschaft::Organisationen

OwnCloud gründet eine Stiftung

OwnCloud hat die Gründung der ownCloud Foundation bekannt gegeben. Die nicht gewinnorientierte Einrichtung soll sich satzungsgemäß um die Verwaltung des ownCloud-Umfelds kümmern und die Funktionsfähigkeit und Verfügbarkeit des freien ownCloud-Projektes gewährleisten.

owncloud

Wie der Cloud-Dienstleister ownCloud bekannt gab, hat er mit der »ownCloud Foundation« eine eigene Stiftung gegründet. Laut Aussage der Verantwortlichen soll sich die Stiftung der Verwaltung und der Förderung der Vision, Richtung und Entwicklung des ownCloud-Umfelds widmen. Zudem soll sie die Funktionsfähigkeit und Verfügbarkeit des freien ownCloud-Projektes gewährleisten. »Die Foundation soll weltweit die Teilnahme an der Entwicklung und die Akzeptanz unter allen Anwendern erhöhen – von einzelnen bis hin zu kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Konzernen«, so das Unternehmen in der Mitteilung.

Die Satzung sieht für die Organisation ein Board of Directors sowie Arbeitsgruppen vor, die von Mitgliedern der Foundation geleitet werden. Das Board der Stiftung setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen, die die Bandbreite des Projektes abbilden sollen. Die Namen aller Boardmitglieder werden bis Mitte Juli 2016 bekannt gegeben. Die ersten Arbeitsgruppen werden sich vor allem mit den Bereichen Architektur, Marketing, Sicherheit und der Organisation der jährlichen ownCloud Contributor Conference befassen.

Die Gründung der Organisation folgt knapp einen Monat nach dem überraschenden Austritt des OwnCloud-Gründers Frank Karlitschek aus dem Unternehmen. Schon damals zeichnete sich an, dass es Ungereimtheiten zwischen den Entwicklern gibt. So bemängelte Karlitschek unter anderem, dass die Firma nicht immer sensibel mit der Gemeinschaft umgegangen sei und zu viel hinter verschlossenen Türen besprochen wurde.

Mit ownCloud können Anwender einen Filesharing-Server auf eigenen Systemen installieren und nutzen, um ihre Dateien, Adressen und Termine über mehrere Rechner zu synchronisieren und mit anderen zu teilen. Im Gegensatz zu den meisten kommerziellen Cloud-Speicherdiensten bleiben die Dateien bei ownCloud dabei auf den Speichersystemen der Anwender – oder lagern bei einem vertrauenswürdigen Hosting-Dienstleister. Damit sollen Unternehmen und Privatanwender die volle Kontrolle über all ihre digitalen Inhalte behalten.

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