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Mi, 8. Juni 2016, 08:13

Hardware

Nvidia GTX 1080: Überzeugende Leistung unter Linux

Die auf Hardwaretests spezialisierte Seite Phoronix hat eine Reihe von Reviews der neuen Pascal-Grafikkarte aus dem Hause Nvidia veröffentlicht. Laut dem Review ist die Geschwindigkeit der Hardware auch unter dem freien Betriebssystem überzeugend. Einzig der Preis trübt das Fazit.

Nvidia GTX 1080

Phoronix

Nvidia GTX 1080

Es dürfte kein Geheimnis sein, dass Nvidia mit dem neuesten Flagschiff des Unternehmens eine Karte gelungen ist, die vor allem in puncto Geschwindigkeit überzeugen kann. Die meisten Tests der Geforce GTX 1080 bezogen sich allerdings auf die Leistung unter Windows. Unter Linux waren zwar vereinzelte Berichte zu finden, einen ausführlichen Test liefert nun seit dem Wochenende die auf Hardwaretests spezialisierte Seite Phoronix. Als Testequipment kam dabei ein 4 GHz schneller Intel Xeon E3-1280 v5 Skylake zum Einsatz. Als Distribution nutzte der Autor und Gründer von Phoronix, Michael Larabel, das aktuelle Ubuntu 16.04 gepaart mit dem binären Nvidia-Treiberblob 367.18.

Wie schon bei zahlreichen Tests unter Windows konnte auch unter Linux die neue Grafikkarte überzeugen und belegte bei den meisten Tests den ersten Platz. Lag beispielsweise der Geschwindigkeitszuwachs zwischen der GeForce GTX 980 Ti und GeForce GTX TITAN X im »Unigine Heaven v4.0«-Test bei gerade mal 7 Bildern pro Sekunde, lag er zwischen der zweitplatzierten TITAN X und der GeForce GTX 1080 bei über 30 Bildern. Ähnlich verhielt es sich bei Tesseract v2014-05-12. Auch hier der Abstand zwischen der führenden GeForce GTX 1080 zu der Konkurrenz erheblich.

Fast das gleiche Bild lieferten auch die Tests unter Vulkan. Bei einem Test von »Dota 2« lag der Geschwindigkeitszuwachs unter einer 4K-Auflösung bei knapp 18 Prozent oder 16 Bildern/Sekunde. Doch nicht nur bei der Darstellung der Grafik konnte die neue Karte überzeugen. Bei einem OpenCL-Benchmark unter LuxMark v3.0 schob sich die GeForce GTX 1080 klar vor die GeForce GTX TITAN X in Führung. Bei SHOC laug der Abstand zur Konkurrenz gar bei über 62 Prozent und beim SHOCs MD5-Hashing bei 40 Prozent.

Besonderes Lob erhalten die Treiber, die laut dem Autor bereits zum Verkaufsstart der Karte in einem tadellosen Zustand sind. Selbstredend handelt es sich bei den Treibern allerdings weiterhin nicht um offene Software. Ein weiterer Wermutstropfen ist zudem der Preis der Hardware, der bei knapp 700 US-Dollar liegt. »Wenn der Kontoauszug meiner Kreditkarte kommt, werde ich wohl ein paar bayerische Biere trinken und mir meine favorisierten OpenGL/OpenCL/Vulkan-Benchmarks anschauen, um mit dem Preis zurechtzukommen und mich daran zu erinnern, was für eine unglaubliche Karte die GTX 1080 ist«, so Larabel in seinem Fazit.

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