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Do, 30. Juni 2016, 08:53

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint 18 auf ersten Servern verfügbar

Linux Mint 18 wird noch in dieser Woche offiziell vorgestellt. Erste Server bieten bereits die stabile Version an.

Update-Manager in Linux Mint 18 zeigt verfügbare Kernel-Updates

LinuxMint

Update-Manager in Linux Mint 18 zeigt verfügbare Kernel-Updates

Wie Clement Lefebvre, Hauptentwickler von Linux Mint, im Blog des Projekts mitteilt, sind die Qualitätstests für Mint 18 abgeschlossen und die Images werden ausgerollt. Linux Mint 18, das unter dem Codenamen »Sarah« erscheint, wird, wie gewohnt, zunächst mit den Desktops Cinnamon und MATE erscheinen. Dabei wird Cinnamon in Version 3.0 ausgeliefert, MATE ist mit 1.14 dabei. Im Juli sollen Abbilder mit Xfce und Plasma nachgereicht werden sowie der Upgrade-Pfad von Mint 17.3 auf die neue Version geglättet werden. Eine Betaversion der bevorstehenden Veröffentlichung war seit Anfang Juni verfügbar.

Linux Mint 18 setzt erstmals das bereits im Januar angekündigte Konzept der X-Apps um, die in der Form eigener, auf Gnome-Entwicklungen basierender Standard-Apps Entwicklern Arbeit ersparen und dem Anwender ein kongruenteres Verhalten unter mehreren Desktopumgebungen garantieren soll. Auslöser für die Entscheidung war, dass im Entwicklungsverlauf von Gnome 3 verschiedene Apps immer mehr an die Gnome-Shell angepasst wurden und so bei Mint aus dem grafischen Gesamtbild herausstachen. X-Apps sollen unter Cinnamon, MATE und teils auch unter Xfce unverändert lauffähig sein.

So werden mit Mint 18 die generischen Anwendungen Xed und Xviewer sowie ein Medienplayer ausgeliefert, die auf dem Editor Pluma, dem Bildbetrachter Eye und dem Medienplayer Totem aufbauen und diese künftig bei Mint ersetzen. Weitere X-Apps sollen folgen, so etwa ein Dokumentenbetrachter.

Die grafische Ausgestaltung von Mint 18 erhielt ebenfalls eine Renovierung. Icons und GTK-Themes wurden überarbeitet, um laut Lefebvre »modern, aber nicht minimalistisch« zu sein. Weitere Änderungen gab es bei den bisher mit ausgelieferten Multimedia-Codecs. Diese werden künftig nicht mehr in den Abbildern ausgeliefert, da der Aufwand zur Erstellung von Images ohne Codecs, etwa für OEMs, laut Lefebvre zu hoch sei. Die Codecs können bei Bedarf nun durch einen Klick im Willkommensbildschirm der Distribution nachinstalliert werden.

Auf den Servern von Heanet stehen die Abbilder von Linux Mint 18 in 32- und 64-Bit mit einer Größe von rund 1,5 GByte bereits zum Download zur Verfügung.

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