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Fr, 8. Juli 2016, 08:00

Gemeinschaft::Personen

Ian Murdock beging Suizid

Wie nun einem Bericht der Gerichtsmediziner entnommen werden kann, beging der Debian-Gründer und OS-Aktivist, Ian Murdock, Selbstmord. Laut den veröffentlichten Unterlagen erhängte er sich.

Ian Murdock

Debian

Ian Murdock

Bereits im August 1993 gründete Ian Murdock mit Debian ein Projekt, das Geschichte schreiben sollte. Aus der ehemals kleinen Hobbyarbeit entwickelte sich im Laufe der Zeit eine der beliebtesten Linux-Distributionen überhaupt, die mittlerweile sowohl im privaten, wie auch im geschäftlichen Umfeld eine rege Verbreitung fand und die Basis weiterer Projekte darstellte. Der frühe Tod von Murdock schockte die Gemeinschaft deshalb umso mehr, als dass Murdock nicht nur eine Persönlichkeit der Gemeinschaft darstelle, sondern auch, weil die Umstände nicht bekannt gegeben wurden. So ranken sich zunehmend diverse Legenden um den frühen Tod Murdocks - nicht zuletzt, weil der Entwickler selbst in einer Reihe diverser Tweets die Polizei beschuldigte, ihn misshandelt zu haben.

Wie nun einem Bericht der zuständigen Gerichtsmedizin entnommen werden kann, beging der Debian-Gründer Selbstmord. Murdock strangulierte sich demnach mit dem Stromkabel seines Staubsaugers. Laut Aussage der Mediziner fanden sich keine Spuren von Fremdeinwirkung oder eines Verbrechens. Bereits zuvor hat die Polizei bestätigt, dass die Tür zu Murdocks Zimmer verschlossen war und gewaltsam aufgebrochen werden musste. Der Polizeibeamte wurde alarmiert, nachdem Murdock auf Twitter mit einem Suizid drohte und besorgte Freunde die Ordnungshüter um Hilfe baten. Als mögliche Gründe für die Selbsttötung nennt der Report private Probleme.

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