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Mo, 1. August 2016, 08:04

Hardware::Systeme

Surround 360: Facebook gibt Quellen frei

Facebook hat die Baupläne und die Quellen der im April angekündigten Kamera »Surround 360« als Open Source veröffentlicht.

Facebook Surround 360

facebook.com

Facebook Surround 360

Bereits im April hatte Facebook auf seinem Entwicklerkongress F8 mit der Surround 360 eine eigene Videokamera vorgestellt, die die komplette Umgebung um sich aufnehmen kann. Die Lösung beherbergt 17 miteinander synchronisierte Kameras, wobei 14 dabei mit einem Weitwinkel- und drei mit einem Fisheye-Objektiv ausgestattet sind, und wird durch eigens von Facebook geschriebene Software angesteuert.

Während die Weitwinkelkameras im Kreis angeordnet die Umgebung vor sich filmen, sind für den Blick nach oben und unten Fischaugenobjektive verantwortlich. Einen blinden Fleck gibt es deshalb bei der Aufnahme nicht. Jede Kamera ist mit einem 1-Zoll-Sensor mit knapp 4 Megapixeln Auflösung ausgerüstet. Die Software erzeugt dann aus den so generierten Bildern ein homogenes Bild, das eine Auflösung von bis zu 8K erreichen kann und dabei auf die Dynamic-Streaming-Technik von Facebook aufsetzt.

Schon bei der Ankündigung wurde die neue Kamera als Eigenbaulösung angepriesen. Doch trotz des »Do-it-Yourself«-Prinzips war klar, dass es nicht einfach sein wird, eine »Surround 360« zu besitzen. Zu einem stellten die Kosten ein nicht zu vernachlässigendes Problem dar: Die Hardware-Kosten sollten sich auf rund 30.000 USD belaufen und Bastelfähigkeiten wurden vorausgesetzt. Zum anderen aber stand die Software noch nicht zur freien Verfügung. Diese wollte das Unternehmen erst später freigeben.

Fotostrecke: 4 Bilder

Facebook Surround 360
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Nun hat aber Facebook sowohl die Baupläne als auch die Quellen der Lösung veröffentlicht. Auf GitHub stehen laut Facebook-Entwickler Forrest Briggs das Kamera-Design und der Quellcode für die Ansteuerung und das Zusammenbauen des 360-Grad-Ausgabeformats zum Bezug bereit. Facebook hofft dabei, dass Entwickler sowohl das Design wie auch den Code weiter verbessern und sich um die neue Lösung eine Gemeinschaft bilden wird. Weitere Informationen liefert ein Blogeintrag auf der Seite des Unternehmens.

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